Warum wir bewundern und verachten

Warum wir bewundern und verachten

Projektion -warum wir bewundern und verachten und warum es so wehtun kann, nicht gesehen zu werden.

Menschen glorifizieren das, was sie insgeheim ersehnen, und sie verachten das, was sie selbst unterdrücken. Doch anstatt das zu erkennen, spielen sie ihr Spiel weiter. Der eine wird gefeiert, der andere verachtet – aber beides ist nur ein Spiegel.

Vielleicht ist dir das noch nie bewusst aufgefallen, aber es gibt einen Grund, warum dich manche Menschen faszinieren und andere wahnsinnig aufregen. Es geht nie um sie – es geht immer um dich.

Und das Tragische daran?
Wer durch die Projektion eines anderen betrachtet wird, wird nicht wirklich gesehen.

Glorifizierung: Warum bewunderst du andere?

„Wow, die ist so mutig.“
„Der lebt einfach sein Ding.“
„Diese Ausstrahlung – hätte ich auch gern.“
„Dem sein Geld will ich auch haben/verdienen.“
„So erfolgreich wäre ich auch gern.“

Und was machst du?

Du bewunderst. Erzählst dir, dass diese Menschen anders sind, besser, talentierter, mehr Glück haben, das Kind reicher Eltern ist usw.

Bullshit.

Die Wahrheit?
Diese Menschen haben sich nur entschieden.
Nicht, weil es leicht war. Nicht, weil sie keine Angst hatten. Sondern, weil sie es wollten.

Bewunderung ist ein unerkannter Spiegel

Was wäre, wenn du anstatt zu staunen einfach mal hinschaust?
Denn was du an anderen feierst, steckt auch in dir. Sonst würdest du es gar nicht sehen.
Du kannst dich immer nur selbst im anderen erkennen.

Denke mal an die Menschen, die du bewunderst.

  • Ist es ihre Freiheit, die dich fasziniert? Deine Angst hält dich davon ab, unabhängig zu sein.
  • Ist es ihre Authentizität, die dich beeindruckt? Dann erkenne, dass du dich ständig anpasst.
  • Ist es ihr Erfolg, den du bestaunst? Fang an und rede dir nicht ständig ein, dass du „noch nicht bereit“ bist.

Und jetzt?
Bleibst du weiter in der Zuschauerrolle oder erkennst du, dass das, was du bewunderst, dein eigener Ruf ist, es selbst zu leben?

Verachtung: Warum regen dich manche Menschen auf?

 

Jetzt das Gegenteil: Die, die dich abstoßen. Die dich nerven. Die du nicht ausstehen kannst. Die, die sich ganz schön was trauen.

Warum?
Weil sie das leben, was du dir selbst nicht erlaubst.

  • Die Frau, die sich nimmt, was sie will?
    Dir hat man gesagt, du sollst bescheiden sein; dich nicht vordrängen; nicht unverschämt und gierig sein.
  • Der Typ, der sich feiert?
    Du fühlst dich unwichtig, weil niemand ein Können aufgefallen ist oder dir gesagt worden ist: „Hättest du besser machen können oder du brauchst dir auf dein Ergebnis nix einzubilden.
  • Der Mensch, der einfach sagt, was er denkt?  Dir hat man beigebracht, bestimmte Worte nicht sagen zu dürfen oder dass die Mama, den Papa, die Oma und wen noch alles traurig macht. Deswegen traust du dich nicht, deine Wahrheit zu sprechen.

Woher kommt das?

Von klein auf lernen wir, bestimmte Dinge nicht zu tun, weil sie „nicht okay“ sind.

  • Sei nicht so laut.
  • Sei nicht so egoistisch.
  • Sei bescheiden.
  • Sei nett.
  • Sei lieb.
  • Sei brav.

Und was passiert?
Wir schneiden Teile von uns selbst ab.
Aber das Problem ist: Diese Anteile sind nicht weg. Sie sind nur verdrängt – und tauchen dann in Form von anderen Menschen auf, die uns unendlich triggern.

Das heißt:

  • Wenn dich jemand aufregt, ist das eine Einladung hinzuschauen.
  • Wenn du jemanden abwertest, zeigt dir das, wo du selbst in einem inneren Käfig sitzt.

Und jetzt?
Bekämpfst du weiter dein eigenes Spiegelbild – oder wagst du es endlich, dich selbst anzusehen?

Dein Leben ist ein Spiegel

Du siehst die Welt nicht, wie sie ist.
Du siehst die Welt, wie du bist.

Alles, was dich trifft, berührt oder aufregt, hat immer mit dir zu tun.

  • Menschen, die dich faszinieren, zeigen dir dein ungenutztes Potenzial.
  • Menschen, die dich triggern, zeigen dir deine unerlösten Schatten.

Das Leben spiegelt dir so lange dein Inneres wider, bis du es erkennst. Und wenn du denkst, du hättest es verstanden, dann kommen neue Menschen in dein Leben, die noch tiefer graben.

Projektion: Die tiefere Wunde – nicht gesehen werden

 

Das Schlimmste an Projektionen ist nicht, dass sie passieren.
Sondern, dass sie uns unsichtbar machen.

Denn, wenn jemand durch seinen eigenen Filter auf dich schaut,

  • Sieht er nicht aus, wer du wirklich bist.
  • Hört er nicht, was du wirklich meinst.
  • Versteht er nicht, was du fühlst.

Und das tut weh.
Tief.
Besonders, wenn du es aus der Kindheit kennst.

Denn als Kinder wollten wir nur eines: verstanden werden.
Doch was ist passiert?

  • Unsere Eltern haben uns oft nicht so gesehen, wie wir wirklich waren – sondern durch ihre eigenen Ängste, Muster und Erwartungen.
  • Wir wurden in Rollen gesteckt, die nichts mit unserem wahren Wesen zu tun hatten.
  • Wir mussten uns anpassen, weil unser echtes Sein nicht erwünscht oder verstanden wurde.

Und so entstand dieser Schmerz.
Das Entsetzen, das Unverständnis, die freundliche Fassungslosigkeit:
„Warum sehen sie nicht, was ich wirklich meine/will?“
„Warum verstehst du mich nicht?“

Die ewige Rechtfertigung oder Erklärung

 

Wenn du durch eine fremde Projektion betrachtet wirst, kommt oft das Bedürfnis hoch, dich zu erklären oder rechtfertigen zu müssen.

  • „So habe ich das gar nicht gemeint.“
  • „Ich bin nicht so, wie du denkst.“
  • „Du verstehst mich falsch.“

Warum?
Weil wir hoffen, dass wir doch noch erkannt werden.
Unser Gegenüber sieht uns wirklich.

Doch die Wahrheit ist:
Du kannst dich zu Tode erklären – wenn jemand in seiner Projektion gefangen ist, wird er dich nicht erkennen oder verstehen.

Wie du nicht mehr leidest

 

Projektionen tun weh.
Sie können dich verletzen.
Es kann verdammt einsam sein, wenn du sie durchblickst und andere nicht.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen dem Schmerz eines Kindes und der Erkenntnis eines Erwachsenen.

Ein Kind wird verstanden werden.
Ein bewusster Erwachsener versteht sich selbst.

Und wenn du dich selbst siehst, dann brauchst du niemanden mehr, der es für dich tut.
Dann erkennst du:

  • Menschen werden dich immer durch ihre Filter sehen – und das ist okay.
  • Deine Wahrheit muss nicht von anderen bestätigt werden.
  • Dein Wert hängt nicht davon ab, ob dich jemand richtig versteht.

Und in dem Moment, in dem du das fühlst, bist du frei.

Erkennen bedeutet Freiheit

Wenn du das wirklich verstehst, dann gibt es keine Ausreden mehr.
Dann hörst du auf, andere als besser oder schlechter zu sehen.
Dann hörst du auf, dich klein oder überlegen zu fühlen.

Denn dann siehst du: Du bist alles.

Was passiert, wenn du dich traust, es zu sehen?

  • Du hörst auf, Menschen übertrieben zu bewundern. Stattdessen erkennst du: Ich kann das auch.
  • Du hörst auf, Menschen zu verachten oder zu kritisieren. Stattdessen fragst du dich: Warum triggert mich das so?
  • Du wirst freier. Weil du nicht mehr kämpfst – sondern endlich lebst.
    Also, was wählst du?
    Weiter nach außen projizieren – oder endlich den Mut haben, dich selbst wirklich anzusehen?

     

    Weiter kämpfen, um verstanden zu werden – oder dich endlich selbst so tief erfassen, dass es egal wird, ob andere es tun?

    Denn eines ist sicher: Dein Leben wartet nicht auf dich.

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Chaos – Mein ungeliebtes Geschenk

Chaos – Mein ungeliebtes Geschenk

Chaos – Mein ungeliebtes Geschenk und größte Gabe

Früher habe ich Chaos so sehr abgelehnt. Ich wollte es nicht, ich habe mich dagegen gewehrt, und doch war es immer da. Ich nannte es die A… Karte, weil es egal war, wo ich hinkam – wenn dort etwas unklar, verdreht, illusioniert, verlogen oder unausgesprochen war, dann kam es an die Oberfläche. Und zwar durch mich.
Egal, ob ich eine Frage stellte oder einfach nur da war, rüttelte etwas Unbekanntes, nicht greifbares durch meine Präsenz an den Fassaden der Menschen.

Und was passierte dann? Unruhe. Chaos.

Ich dachte lange Zeit, dass etwas mit mir nicht stimmt. Warum konnte ich nicht einfach ruhig sein, mich anpassen, lieb und nett sein? Warum brachte ich immer Unruhe in Situationen hinein? Wieso musste ich immer Fragen stellen? Oft geschah es einfach durch meine natürlichen Antworten. Warum schienen sich Dinge um mich herum zu verändern, zu zerbrechen oder in Bewegung zu geraten? Ich wollte gemocht werden. Doch stattdessen war ich diejenige, die alles infrage stellte – bewusst oder unbewusst.

Besonders für meinen Ex-Mann war ich die lebendige Hölle (*grins*). Er war das komplette Gegenteil von mir – linear denkend, risikoscheu und absolut Veränderungsresistent. Für ihn war es oft ein Albtraum, nach Hause zu kommen und sich zu fragen: „Was hat sie jetzt schon wieder verändert?“ Und wenn es nur die Möbel waren. Für ihn war meine ständige Suche nach neuen Wegen, neuen Dingen, meine Ideen und meine kreative Unruhe eine Bedrohung. Er wollte Stabilität, ich brachte Bewegung. Er wollte Berechenbarkeit, ich brachte das Unbekannte. Wo er feststellte: Geht nicht, fand ich Wege und Möglichkeiten.

Chaos als natürlicher Zustand

 

Heute lache ich darüber. Denn heute liebe ich es. Ich sehe die Komplexität der Dinge, die Zusammenhänge, die Netzwerke des Lebens, die so vielschichtig sind, dass lineares Denken sie niemals erfassen kann. Die Vorstellung, dass das Leben in Schubladen passt, ist nicht nur einschränkend, sie ist auch lebensfremd.

Chaos ist der Urzustand. Es ist das, was passiert, wenn Strukturen auseinanderfallen, die nicht mehr tragen. Es zeigt uns, dass Altes vergeht, damit Neues entstehen kann. Und ja, für viele fühlt sich das bedrohlich an. Denn Chaos zerstört die Illusion von Kontrolle, Sicherheit und Ordnung. Doch genau darin liegt seine Kraft.

Wer Chaos als Bedrohung sieht, klammert sich an ein System, das vielleicht längst überholt ist. Wer jedoch das Chaos annimmt, wer sich traut, es zu fühlen, es zu erforschen, der entdeckt seine eigentliche Bedeutung: Es ist nicht destruktiv, sondern schöpferisch. Chaos öffnet den Raum für Transformation.

Die Gabe hinter dem Chaos

Lange Zeit habe ich diese Gabe als etwas Schweres, Belastendes gesehen. Ich wollte sie weg haben, sie verdrängen. Es fühlte sich an, als würde mich ein Schatten verfolgen, den ich nicht abschütteln konnte. Ich versuchte, mich anzupassen, meine Wahrnehmung zu ignorieren, ruhig zu bleiben. Doch je mehr ich es versuchte, desto stärker wurde das Chaos, das ich unbewusst auslöste. Ich habe meine Gabe missverstanden. Denn wer kommt schon auf die Idee, dass das, was die meisten ablehnen, genau das ist, was eine besondere Fähigkeit verbirgt? Viele haben es so interpretiert, als würde ich nur auf die negativen Dinge schauen, als wäre ich eine Unruhestifterin. Doch das war nie meine Absicht. Erst als ich aufhörte, dagegen anzukämpfen, verstand ich es. Ich erkannte, dass es kein Fluch, sondern eine Gabe war – eine, die mich dazu brachte, tiefer zu sehen und zu verstehen.

Die Unruhe, die ich in Situationen bringe, fordert Menschen heraus. Sie zwingt sie dazu, sich zu bewegen, neue Perspektiven einzunehmen, kreativ zu sein. Ich erinnere sie daran, dass das Leben nicht statisch ist, dass alles im Fluss ist und sie ihre eigenen Punkte auf ihrer Lebenskarte erkennen und verbinden müssen.

Denn genau darum geht es: Sich auf Zusammenhänge zu konzentrieren. Zu sehen, was hinter den Fassaden liegt. Zu erkennen, was sich in Mustern wiederholt und wie sich Dinge bedingen. Ich sehe sehr schnell, was wirklich los ist – in Menschen, in Gruppen, in Systemen. Ich spüre, wenn etwas nicht mehr stimmt, wenn eine alte Struktur nur noch aus Gewohnheit existiert oder aus Angst am Leben gehalten wird, aber längst zusammenbrechen müsste. Und ich bin diejenige, die dieses Zusammenbrechen sichtbar macht.

Schau einmal in dein eigenes Leben: Was lehnst du am meisten an dir ab? Welche Eigenschaft, welche Situation oder welche Angst versuchst du krampfhaft zu vermeiden? Genau dort liegt oft deine größte Gabe verborgen. Das ist keine esoterische Phrase, sondern eine tiefgreifende Wahrheit. Das, was dich herausfordert, ist oft der Schlüssel zu deiner größten Stärke.

Innovation als Antwort auf Chaos

Wirkliches Sehen ist komplex. Das Erfassen der Realität geht weit über die Oberfläche hinaus und ist nicht nur auf die körperliche Ebene beschränkt. Dabei spielen energetische, systemische und geistige Aspekte eine Rolle – ein tiefgehendes Verstehen von Zusammenhängen, das sich nicht linear erfassen lässt. Das bedeutet, Muster zu erkennen, die sich nicht sofort offenbaren, und gewohnte Denkweisen zu hinterfragen.

Wenn du Chaos in deinem Leben erlebst, bedeutet das nicht, dass etwas schiefläuft oder du falsch bist. Es bedeutet, dass etwas nicht mehr im Einklang ist. Es ist ein Zeichen, dass etwas in dir oder in deinem Umfeld eine Veränderung braucht.

Und genau hier liegt meine Gabe: Ich unterstütze Menschen, sich aus ihren alten Illusionen zu befreien. Sie aus ihren verkrusteten Vorstellungen zu reißen und ihnen zu zeigen, dass es auch anders geht. Dass es neue Wege gibt. Dass sie aus sich selbst heraus Neues erschaffen können.

Diese Fähigkeit, inmitten des Chaos kreative Lösungen zu finden, ist nichts anderes als Innovation. Innovation ist die schöpferische Antwort auf Chaos. Sie entsteht, wenn man sich nicht gegen das Chaos wehrt, sondern es annimmt und mit ihm zusammen wirkt.

Und genau das ist meine Lebensweise.

Das ist, was ich sehr gerne tue, Menschen zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden – jenseits von Normen und Erwartungen. Ich bin kein Coach, der dir erklärt, wie du dein Leben ordnen kannst. Ich bin die, die dir durch ihre Begleitung zeigt, dass deine Ordnung vielleicht gar nicht deine ist. Dass du dich in einem System bewegst, das du nie hinterfragt hast. Und dass du die Freiheit hast, es zu verändern.

Meine Gabe ist es, Ordnung im Chaos zu erkennen und daraus etwas völlig Neues zu erschaffen. Und das ist mein größtes Geschenk an die Welt.

Wandel ist kein Ereignis. Er ist ein Prozess.

 

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Verantwortung und Bewusstsein

Verantwortung und Bewusstsein

Verantwortung und Bewusstsein

Warum die Wahrheit unbequem, aber befreiend ist

Es gibt ein Missverständnis, das sich wie ein roter Faden durch unsere Gesellschaft zieht: Klarheit wird oft mit Härte verwechselt. Wenn jemand die Dinge direkt anspricht, wird er oder sie schnell als „zu hart“, „böse“ oder „unfreundlich“ abgestempelt. Dabei ist es genau diese Klarheit, die uns weiterbringen könnte – wenn wir bereit wären, sie anzunehmen.

Aber warum sind so viele Menschen nicht bereit dafür? Warum melden sich Menschen für Workshops, Begleitungen oder andere transformative Prozesse an und weichen genau dann aus, wenn es ernst wird?

Die Antwort ist simpel: Eigenverantwortung ist unbequem.

Warum Eigenverantwortung unbequem ist

Stell dir ein Kind vor, das gerade etwas kaputt gemacht hat. Was tut es, wenn du fragst, was vorgefallen ist? Es sagt: „Das war ich nicht!“, oder zeigt auf jemand anderen: „Der war’s!“ Warum? Weil es gelernt hat, dass es unangenehm ist, Verantwortung zu übernehmen.

Jetzt kommt die harte Wahrheit: Viele Erwachsene verhalten sich genauso. Sie tun es nur subtiler, eleganter – vielleicht mit besseren Worten, aber im Kern ist es dasselbe Muster. Sie suchen nach jemandem, der die „Schuld“ trägt, damit sie selbst nicht hinschauen müssen.

Hier ist die bittere Wahrheit: Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen bedeutet, sich von diesem kindlichen Reflex zu verabschieden. Es bedeutet, hinzuschauen, ehrlich zu sich selbst zu sein und die Finger nicht mehr auf andere zu richten. Und genau das ist unbequem, weil es bedeutet, dass du die Konsequenzen für deine Entscheidungen tragen musst.

Doch anstatt die Verantwortung anzunehmen, suchen viele Menschen nach Ausreden. Es sind die Umstände, die anderen Menschen, die Kindheit, die Gesellschaft – jemand ist immer schuld. Und solange das so bleibt, wird sich nichts verändern.

Wie wir Verantwortung vermeiden – und warum das nichts bringt

Ein Beispiel, das länger zurückliegt, aus meiner Arbeit: Eine Teilnehmerin meldet sich zu einer Gruppe an, weil sie durchstarten und durch nichts mehr hindern lassen. Sie sagt, sie will Veränderung, sie will Klarheit. Aber was tut sie, sobald es unbequem wird? Sie schiebt alles nach außen.

Am Anfang ist es okay, über ihre Eltern zu sprechen. Sie nickt, sie stimmt zu, sie erkennt an: „Ja, da hatte ich richtig Angst vor meinen Eltern, die Dinge anzusprechen.“ Doch dann, nach einer Zeit, gehe ich tiefer, ich lenke den Fokus auf ihre Partnerschaft, auf die Dynamik, die sie heute aktiv mitgestaltet. Und plötzlich ist Schluss. Plötzlich bin ich „zu hart“, „zu direkt“, und die Verantwortung wird wieder abgeschoben: „Du kannst doch nicht so etwas in der Gruppe sagen!“

Warum? Weil es einfacher ist, die Eltern verantwortlich zu machen – schließlich sind sie nicht zugegen, sie können sich nicht wehren, und man muss sich nicht mit ihnen auseinandersetzen. Aber der Partner? Das ist Gegenwart, das ist aktuell die gleiche Angst, da müsste sie etwas verändern, das ist unbequem. Das will nicht angeschaut werden, denn es würde Veränderung und Konsequenzen bedeuten. Genau hier liegt die Heilung, die sie wollte.
Auch sie wusste, wofür sie sich angemeldet hat, so sollte man meinen. Dass sie in einer riesigen Vermeidungshaltung ist, wird natürlich nicht wahrgenommen. Geschweige denn die Verantwortung für Veränderung übernommen. 

Die unbequeme Wahrheit über Eigenverantwortung

Hier kommt die Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Solange du die Schuld für dein Leben, deine Blockaden und deine Herausforderungen bei anderen suchst, wirst du niemals frei sein. Du selbst bist die einzige Blockade. Du wirst dich im Kreis drehen, du wirst immer wieder dieselben Probleme erleben.

Eigenverantwortung bedeutet, aufzuhören, andere vorzuschieben. Es bedeutet, zu erkennen, dass du selbst der einzige Mensch bist, der dein Leben verändern kann.

Und ja, das tut weh. Es bedeutet, die Maske abzunehmen, die du so lange getragen hast. Es bedeutet, dir einzugestehen, dass du nicht perfekt bist, dass du Fehler gemacht hast, dass du vielleicht Entscheidungen getroffen hast, die dich blockieren. Aber genau in diesem Schmerz liegt die Chance, dich zu befreien.

Klarheit und Authentizität: Der Weg aus der Sackgasse

Hier ist die Frage, die ich dir stellen möchte: Was ist dir wichtiger – deine Fassade oder deine Authentizität?

Viele Menschen wollen authentisch sein, sie wollen ihr wahres Ich leben. Aber was bedeutet das überhaupt? Authentisch zu sein, bedeutet, ehrlich zu sich selbst zu sein. Es bedeutet, keine Maske mehr zu tragen, keine Schuld mehr auf andere zu schieben, keine Ausreden mehr zu suchen.

Aber Authentizität und Verantwortung gehen Hand in Hand. Du kannst nicht authentisch sein, solange du nicht bereit bist, die volle Verantwortung für dein Leben zu übernehmen.

Warum Klarheit nicht hart, sondern befreiend ist

Jetzt kommt ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist: Klarheit fühlt sich für die allermeisten hart oder böse an.

Klarheit bedeutet, die Dinge auszusprechen, die wir oft lieber verschweigen würden. Es bedeutet, die Wahrheit auf den Tisch zu bringen – nicht, um zu verletzen, sondern um Veränderung zu ermöglichen.

Das Problem ist: Wir haben uns daran gewöhnt, die Wahrheit zu verstecken. Wir reden hinter vorgehaltener Hand, wir flüstern hinter den Kulissen, wir tragen Masken und spielen Rollen. Wie willst du von der Stelle kommen? Gehörst du zur Alten Welt: Das habe ich schon immer so gemacht?

Veränderung passiert erst, wenn du den Mut hast, dir die Wahrheit anzusehen – direkt und ohne Ausflüchte. Und ja, Klarheit kann unbequem sein, sie kann wehtun. Aber sie ist der einzige Weg und zack bist du nicht mehr die einzige Blockade, die es gibt.

Wofür meldest du dich eigentlich an?

Bevor du dich für einen Workshop, eine Begleitung oder irgendeine andere Form der Unterstützung anmeldest – egal ob bei mir oder jemand anderem – frag dich: Bin ich bereit, wirklich hinzuschauen? Bin ich bereit, Verantwortung für mich zu übernehmen? Bin ich bereit, die Wahrheit zu hören, auch wenn sie unbequem ist?

Bei mir meldest du dich nicht für einen Kochkurs oder Häkelabend an. Du bekommst das, was in der Ausschreibung steht.
Steht da Bewusstsein und Erwachen – ja, was glaubst du, was du da vorfindest? Kein weichgespültes Bla Bla, kein „Alles wird gut“- Gelaber. Kein, der Jupiter macht dich jetzt dann glücklich. Es geht nicht darum, sich den Schlaf anmutig aus deinen Augen am Morgen zu reiben. Da verwechselst du etwas ganz gewaltig.
Wenn du dich anmeldest, dann bringst du dich die lebende Blockade mit, ein Thema, das dich beschäftigt, das, was dich zurückhält – und ich nehme dich und dieses Thema ernst.

Das bedeutet: Was du mit hereinbringst, kommt auf den Tisch. Es wird nicht verschwiegen, nicht umschifft, nicht hinter vorgehaltener Hand gemurmelt. Es wird ausgesprochen – klar, direkt und ehrlich. Egal, ob im 1:1, in der Gruppe, von der geistigen Welt oder mir. Nicht, um dich zu verletzen, sondern um dich weiterzubringen. Nennt sich mal wieder Wahrheit.

Aber hier ist der Haken: Du musst bereit sein, das auszuhalten. Du musst bereit sein, hinzuschauen, wenn ich dir den Spiegel vorhalte. Du musst bereit sein, die Verantwortung für dich und deine Entscheidungen zu übernehmen.  Bereit zu sein, zu fühlen.
By the way, ich habe dich nicht bei mir angemeldet. Du warst es mit deiner angeblichen Absicht, etwas verändern zu wollen. Hinschauen zu wollen. Ich soll dich waschen, darf dich aber nicht nass machen.

Wenn du das nicht willst – wenn du lieber die Schuld bei anderen suchst oder in deiner Komfortzone bleiben möchtest – dann sei so ehrlich zu dir selbst und melde dich nicht an. Fang endlich an, den Finger auf, dich selbst zu zeigen.

Doch wenn du wirklich Veränderung willst, wenn du bereit bist, DICH zu erkennen, dann sei dir bewusst: Es wird unbequem. Aber genau das ist der Schlüssel zu deiner Freiheit.

Denn ich bin nicht hier, um dir Honig ums Maul zu schmieren. Ich bin hier, um dir zu helfen, dich von den Mustern zu lösen, die dich gefangen halten. Und das geht nur, wenn du bereit bist, dich der Wahrheit zu stellen.

Und hier kommt eine wichtige Frage: Warum regst du dich eigentlich auf, wenn ich etwas anspreche, das angeblich nicht stimmen soll? Wenn es dich trifft, dann betrifft es dich. Denn wenn es wirklich irrelevant für dich wäre, dann würde es dich kaltlassen. Der Schmerz, der Widerstand, das Gefühl des angegriffen oder bloßgestellt werden – das ist dein Spiegel. Es zeigt dir genau, wo du hinschauen musst.

Die nächste wichtige Frage ist also: Weißt du wirklich, wofür du dich anmeldest? Und bist DU bereit, das einzulösen, wofür du gekommen bist?

Lese die Fragen ruhig noch ein paar mal durch.

Noch eine Frage: Arbeitest du auch mit Menschen oder Energie?

Lass mich dir eine Frage stellen: Arbeitest du auch mit Menschen? Bist du vielleicht Therapeutin, Homöopathin, Coach, Trainer*in oder jemand, der andere auf ihrem Weg unterstützt? Wenn ja, dann frage ich dich: Was bekommen die Leute bei dir, wenn sie zu dir kommen? Bekommen sie die Wahrheit – oder Honig ums Maul geschmiert?

Es ist so verlockend, Menschen das zu geben, was sie hören wollen. Nett zu bleiben, alles weichzuspülen, bloß niemanden vor den Kopf zu stoßen. Und weißt du, was oft dahintersteckt? Angst. Angst, dass niemand mehr kommt. Angst, dass du keine Empfehlungen mehr bekommst. Angst, dass das Honorar ausbleibt, weil jemand sauer ist, wenn du ehrlich bist.

Vielleicht denkst du dir insgeheim deinen Teil, aber sprichst es nicht aus. Hauptsache, die Person fühlt sich wohl, ist zufrieden mit deiner „netten“ Begleitung und empfiehlt dich weiter – für das lieb und nett sein und nicht, weil sich tatsächlich etwas in ihrem Leben verändert hat. Und ja, am Ende stimmt vielleicht fürs Erste dein Money, aber wenn es nichts hilft, dann kommen die Leute auch nicht mehr. Außer denen, die gerne in ihrem Sumpf sitzen bleiben wollen, auf andere zeigen und ein Scheinalibi für ihr Spiri-Ego haben: Ich mache ja soooo viel.

Die Wahrheit ist: Wenn du Menschen wirklich helfen willst, dann reicht es nicht, ihnen nach dem Mund zu reden. Es reicht nicht, nett zu sein, während du die eigentliche Wahrheit verschweigst. Veränderung passiert nicht in der Bequemlichkeit. Veränderung passiert, wenn du den Mut hast, Klarheit auszusprechen – auch wenn es unbequem ist, auch wenn du vielleicht riskierst, dass jemand nicht wiederkommt. Die allerwenigsten möchten wirklich die Wahrheit und Veränderung.

Frag dich also: Was ist dir wichtiger? Deine Ehrlichkeit oder die Angst, jemand könnte sich abwenden? Deine Integrität oder die Sorge ums Honorar? Was bekommen die Menschen bei dir – die Wahrheit oder Honig? Fließt hier wirklich Energie?

Denn eines ist sicher: Wer wirklich Veränderung sucht, der wird für die Klarheit dankbar sein. Und wer sich vor der Wahrheit drückt, ist sowieso nicht bereit, sich seinen Schatten zu stellen.

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Spaltung Wahrheit

Spaltung Wahrheit

Spaltung Wahrheit – die wachsende Spaltung der Menschen

Die Spaltung der Menschen wird in den kommenden Jahren nicht weniger werden – im Gegenteil, sie wird sichtbarer und tiefer. Es ist nicht mehr nur die Frage, wer was glaubt oder wofür er steht. Es ist die Frage, wie du mit deiner eigenen Wahrheit umgehst und ob du überhaupt bereit bist, sie zu suchen, geschweige denn sie zu leben. Denn die meisten sind es nicht.

Die Illusion des perfekten Rezepts

Die meisten hängen immer noch in der Illusion fest, dass sie nur das richtige Rezept brauchen. Das perfekte Marketing-Programm, die neueste Methode, den angesagtesten Coach – und dann, ja dann, wird alles gut. Doch diese Menschen sind so sehr mit den immer größer werdenden Problemen des Alltags beschäftigt, dass sie gar keine Zeit mehr haben, innezuhalten. Jeden Tag der gleiche Kampf: der Lärm von außen, der Druck von innen. Wann hast du das letzte Mal wirklich gestoppt? Wann hast du dich gefragt, was davon eigentlich wahr ist? Und weißt du überhaupt noch, was du glauben sollst? Oder ist es dir längst egal geworden, weil alles verschwommen ist? Jede „Wahrheit“ klingt anders, je nachdem, wer sie ausspricht.

Die Bequemlichkeit der Masse

 

Die Bequemlichkeit der Masse ist kein Zufall. Die Wahrheit ist unbequem. Wahrheit ist anstrengend. Sie fordert von dir, dass du dich bewegst, dass du schaust, dass du handelst. Die meisten Menschen haben diese Anstrengung aufgegeben. Sie akzeptieren, was ihnen vorgesetzt wird. Sie schlucken die Theorie, die gerade in den Kram passt, weil sie keine Kraft mehr haben, sie zu hinterfragen. Weil es so viel einfacher ist. Weil es viel leichter ist, einfach das zu glauben, was alles schön erklärt, ohne dass man selbst etwas dafür tun muss. Man macht einfach, was einem als Strategie vorgesetzt wird und wundert sich, warum daraus nichts er-folgt. Zumindest nicht das, was in Wirklichkeit der angebliche Wunsch ist. Im Grunde wollen die meisten eine Veränderung à la: Wasch mich – aber mach mich nicht nass.

Der Preis deiner Bequemlichkeit

Doch genau das ist der Punkt: Diese Bequemlichkeit hat ihren Preis. Ein hoher Preis. Denn sie lässt dich vergessen, wer du bist. Sie macht dich blind für deine eigene Energie, deine eigene Wahrheit, dein eigenes Potenzial. Der Strom, der dich mitreißt, gibt dir das Gefühl, dabei zu sein, mitzuschwimmen, über Wasser zu bleiben – aber merkst du nicht, dass du nur treibst? Dass, wenn du ehrlich bist, immer noch am gleichen Punkt stehst? Sich nicht wirklich, was verändert hat, obwohl du doch so viel gemacht und getan hast? Frustriert dich das nicht? Du musst immer schauen, wie und wo es weitergeht?

Die, die es verstanden haben

Allerdings gibt es Menschen, die erkannt haben, dass all das – wirklich alles – von ihnen selbst ausgeht. Dass es nichts gibt, was sie im Außen finden können, was sie nicht schon in sich tragen. Diese Erkenntnis ist jedoch erst der Anfang. Denn auch sie müssen lernen, ihrer eigenen Energie zu vertrauen und sie voll zu leben. Der Preis, den sie zahlen, ist ein anderer: Sie lösen sich von der Bequemlichkeit und den Erwartungen der Masse. Sie sehen die Wahrheit und die Tiefe hinter der Oberfläche, auch wenn es sie oft an ihre Grenzen bringt. Ihre Herausforderung ist es, in einer Welt zu bestehen, die sie oft nicht versteht und lieber auf der Oberfläche bleibt. Der Applaus, den sie erhalten, kommt oft nicht aus echtem Verständnis, sondern aus der Faszination über das, was sie ausstrahlen. Es ist ein Weg voller Stolpersteine, doch er führt zu einer Freiheit, die die meisten nicht einmal erahnen. Die Energie ist, nicht der Anfang, der belohnt wird, sondern das Durchhalten. Das ist für die Masse wieder zu unattraktiv und unbequem.

Deine Entscheidung

Die Frage ist also nicht nur, auf welcher Seite du stehst. Die Frage ist, ob du bereit bist, aus diesem Spiel auszusteigen. Ob du bereit bist, nicht mehr auf das zu hören, was bequem ist, sondern auf das, was wahr ist. Und das bedeutet, dass du selbst zur Quelle wirst. Dass du aufhörst, von außen zu erwarten, was nur von innen kommen kann.

 

Die Herausforderung der Wahrheit

Es ist anstrengend, ja. Es ist unbequem, definitiv. Und es wird nicht leichter, je weiter du gehst. Aber es wird echter. Es wird stiller. Und in dieser Stille findest du die Antworten, die kein Marketing-Programm, kein Coach und keine Theorie dir geben können. Antworten, die dir niemand abnehmen kann.

 
Die Herausforderung der Wahrheit

Die Wahrheit wird immer wieder durch Bequemlichkeit ersetzt. Weil Bequemlichkeit sich einfacher verkauft. Weil sie leiser ist, angenehmer, einfacher. Aber sie hat keinen Bestand. Sie lässt dich treiben, während du glaubst, zu schwimmen.

Die Spaltung als Konsequenz

Es ist deine Entscheidung: Bist du bereit, den Lärm auszuschalten? Bist du bereit, die Wahrheit zu suchen, auch wenn sie unbequem ist? Oder bleibst du stehen, wartend auf den nächsten Trend, das nächste große Versprechen, das dir sagt, dass alles gut wird, ganz einfach, über Nacht, im Schlaf. Mit nur zehn Affirmationen, mit dieser Automation, mit den Tricks den Algorithmus zu programmieren. Ähm, wann kommt gleich nochmals das Christkind und legt dir alles unter den Christbaum?

Die Spaltung ist nicht das Problem. Sie ist die Konsequenz. Die Konsequenz davon, dass die einen bereit sind, zu sehen, und die anderen nicht. Es liegt an dir, wo du stehst. Aber glaube nicht, dass es keinen Preis hat. Jeder Weg hat seinen. Die Frage ist nur, welchen du bereit bist, zu zahlen.

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Natürliche Ordnung

Natürliche Ordnung

Natürliche Ordnung – die Rückkehr

Das Jahr 2025 ist noch ganz jung – und tatsächlich geht es mit Vollgas weiter im Umbruch, der für viele dramatisch wirkt, aber letztlich immer noch individuell erlebt wird. Für mich war dieser Wandel eine wunderbare Führung, eine Chance, mein Leben neu zu strukturieren und vieles alte hinter mir zu lassen. Aber ich weiß: Jeder steht an einem anderen Punkt in seinem Leben, und das beeinflusst, wie wir den Wandel wahrnehmen und erleben.

Vielleicht waren die letzten Jahre für dich schwer, voller Herausforderungen, die wie unüberwindbare Berge erschienen. Oder vielleicht hast du sie als sanfte Wellen des Wandels erlebt, die dich getragen haben. Egal, wie es war – entscheidend ist, wo du jetzt stehst. Und genau hier beginnt die Einladung, die ich heute mit dir teilen möchte: Wie wäre es, wenn du 2025 nicht einfach passieren lässt, sondern dich bewusst mitgehst und schaust, wie sich deine neue natürliche Ordnung im großen Ganzen bildet?

Was bedeutet natürliche Ordnung?

Die natürliche Ordnung ist für mich kein Konzept. Sie ist der Rhythmus, der uns umgibt und durchdringt – die Balance von Geben und Nehmen, von Hingabe und Empfangen, von Chaos und Struktur. Wenn wir uns mit dieser Ordnung verbinden, entsteht Klarheit. Wir erkennen, was wirklich wichtig ist, geben uns hin, lassen dadurch los, was uns nicht mehr dient. Doch der erste Schritt dahin ist immer: Bewusstwerdung.

Die natürliche Ordnung zu finden bedeutet auch, in sich selbst aufzuräumen. Welche Themen hast du in den vergangenen Jahren umgangen? Welche Entscheidungen hast du aufgeschoben? Vielleicht merkst du gerade jetzt, wie stark diese Vermeidungen deinen Platz im Leben beeinflussen. Der Wandel, der uns immer noch drängender und fordernder in den kommenden Jahren begleitet, wird diese Themen an die Oberfläche bringen – nicht um dich zu quälen, sondern um dir die Möglichkeit zu geben, dich davon zu befreien.

Dein Platz im Wandel

Wenn du den Mut hast, hinzuschauen und deine inneren Prozesse zu durchleuchten, wirst du feststellen: Der Wandel muss kein Drama sein. Es liegt an dir, wie du mit den Dingen umgehst. Bleibst du Opfer der Umstände, oder denkst du selbst und handelst nach deinem höchsten Bewusstsein?

Das erste Quartal 2025 wird eine besondere Dynamik mit sich bringen. Das Alte wird mit Nachdruck verabschiedet, das Neue klopft bereits an die Tür. Wie ist das für dich? Spürst du, wie sich die Energien verschieben? Es ist ein großer Räumungsprozess, der uns alle betrifft. Hier wird es entscheidend, dass du bei dir bleibst und dir bewusst machst: Jede Entscheidung, die du im Hier und Jetzt triffst, beeinflusst, wie du diese Zeit erlebst.

Ich lade dich ein, dir folgende Fragen zu stellen:

  • Wie bin ich in den vergangenen Jahren mit meinen Themen umgegangen?

  • Welche Entscheidungen habe ich getroffen, um mich zu entfalten?

  • Was halte ich noch fest, blockiere mich ausschließlich selbst und damit alles andere in und um mich ebenfalls?

Die Antworten darauf sind der Schlüssel, um deinen Platz im Wandel zu finden. Sie zeigen dir, ob du aufgeräumt hast oder ob du noch mit alten Schatten kämpfst und immer wieder alles vermeidest. Aber egal, wo du gerade stehst – es ist nie zu spät, JETZT zu beginnen.

Unterstützung auf deinem Weg

Gerade jetzt ist es entscheidend, deine Authentizität zu leben und die einzig wirkliche Verantwortung zu vollziehen: Lebe dein Leben. Erkenne, wer bist du wirklich, unter all den Rollen und Masken? Diese Frage zu beantworten, ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess, der Raum und Zeit braucht. Genau deshalb habe ich die fast schon legendären 24 Tage mit dem Thema: Deine Authentizität – in meinen Angeboten, die dich dabei unterstützen, deine wahre Essenz zu entdecken und zu leben.

Jeden Tag kannst du dir selbst neu begegnen und jeden Tag durch deine Schatten hindurchgehen. Es ist kein schneller Fix, sondern eine Einladung, dich auf eine Reise einzulassen. Diejenigen, die diesen Weg gegangen sind, berichten von einer neuen Klarheit und einer inneren neuen Kraft und auch Ruhe, die sie vorher nicht kannten. Vielleicht ist das genau das, was du jetzt brauchst, um die natürliche Ordnung in dir selbst wiederherzustellen.

Dein bewusster Neustart

Auch das Retreat, das im Mai stattfindet, steht ganz im Zeichen der Rückkehr zur natürlichen Ordnung. Unter dem Motto „Amor Fati“ – die Liebe zum Schicksal – werden wir uns in einer kleinen, kraftvollen Gruppe den Themen widmen, die uns blockieren oder antreiben. Es geht darum, Frieden mit deinem Weg zu schließen und die Lektionen zu umarmen, die das Leben dir schenkt. Diese Tage bieten dir einen geschützten Raum, um dich auf tiefster Ebene mit dir selbst zu verbinden.

Ich weiß, dass der Weg zur natürlichen Ordnung nicht immer einfach ist. Es braucht Mut, sich den eigenen Schatten zu stellen, und Geduld, um alte Muster zu durchbrechen. Aber die Belohnung ist ein Leben, das sich stimmig anfühlt – ein Leben in Balance, das dich nicht mehr ausbrennt, sondern nährt.

Dein Dreh- und Angelpunkt: Bewusstsein

Am Ende kommt alles auf einen Punkt zurück: Wie bewusst bist du in den jeweiligen Situationen in deinem Leben? Es ist nicht wichtig, was im Außen geschieht – ob es wirtschaftliche Krisen gibt, der Bitcoin steigt oder fällt, politische Umbrüche oder persönliche Herausforderungen. Der entscheidende Faktor ist, wie du damit umgehst. Lässt du dich von Angst und Stress leiten, oder entscheidest du dich für ein Verhalten, das deinem höchsten Bewusstsein entspricht?

Das Hier und Jetzt ist der Ort, an dem du diese Entscheidung treffen kannst. Es ist der Ort, an dem du jetzt die natürliche Ordnung in deinem Leben beginnen kannst. Vielleicht fühlst du dich inspiriert, in den kommenden Wochen einen bewussten Neustart zu wagen. Vielleicht spürst du, dass es Zeit ist, deine innere Ordnung zu finden und die Vergangenheit loszulassen. Was auch immer es ist – ich ermutige dich, diesen Schritt zu gehen.


Dein Jahr, dein Wandel

2025 ist kein Jahr, das dein Leben automatisch verändert. Es ist ein Jahr, das dir die Möglichkeit bietet, dich in die neue natürliche Ordnung einzufügen. Stell dir vor, wie du dich mäandernd an die Bewegungen des Lebens anpasst – leicht, geschmeidig und im Fluss … ok. auch mit Schiss in der Hose :-). Die Erde selbst zeigt uns, wie kraftvoll dieser Prozess ist: Naturkatastrophen und klimatische Veränderungen erinnern uns daran, dass auch das Kollektiv in eine neue Ordnung geschoben wird. Doch anstatt Widerstand zu leisten, kannst du lernen, diese Strömungen für dich zu nutzen.

Die natürliche Ordnung ist kein Ziel, das du erreichen musst, sondern ein Zustand, in den du dich hineinfallen lassen kannst. Sie fordert dich hinzugeben und das Neue mit offenen Armen zu empfangen. Es ist wie ein Spiel, bei dem du Schritt für Schritt entdeckst, wie sich deine innere Ordnung harmonisch in die äußere einfügt.

Wenn du bereit bist, diesen Weg zu gehen, stehe ich dir gerne zur Seite – sei es durch die 24 Tage Authentizität, durch unser Retreat oder durch die Inspirationen, die ich teile. Lass uns gemeinsam diesen Wandel gestalten, der nicht nur dein Leben, sondern auch die Welt ein Stück weit in Balance bringen kann.

Angebote:

Geistführer-Sitzung: Botschaften von deiner Seele

24 Tage: Deine Authentizität: Deine größte Kraft

Retreat: I Am – Amor Fati – in den Alpen

Hier geht es zu unseren Metamorphosis Räumen, wo es immer nur um dein *Ich bin* geht: Wie das Universum dich gedacht hat

Inneres Fundament

Inneres Fundament

Inneres Fundament und Veränderung

Wir leben in einer Welt, die uns von klein auf lehrt, nach außen zu schauen. Unsere Kraft fließt beständig in die Welt – in Projekte, Beziehungen, Pflichten, Träume und in die ständige Suche nach mehr. Und daran ist nichts verkehrt. Es ist ein natürlicher Teil des Menschseins, mit der Welt zu interagieren und sie zu gestalten. 

Gleichzeitig fragen wir, warum unser Selbstbewusstsein irgendwie auf der Strecke geblieben ist und deswegen wissen wir das Wesentliche sehr lange nicht: Wo sind wir eigentlich verwurzelt?

Heute erzähle ich nochmals aus meiner Krisenzeit. Nicht, weil ich soooo gerne davon rede, sondern weil ich heute erkenne, sie war meine beste Zeit, um mein inneres Fundament zu bilden. Für dieses Fundament bin ich so sehr dankbar, denn es trägt mich durch diese Zeiten. Es hat sich nicht durch SchnulliMulli gebildet, sondern durch ganz viel Loslassen, Hingabe und Schmerz.

Ein Leben ohne Fundament: bedeutet Absturz

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da fühlte ich mich wie ein Blatt im Sturm. Ich wurde hin und her geschleudert, von außen getrieben, von Erwartungen, Pflichten und meinem eigenen Anspruch, immer stark und perfekt zu sein. Wie fast alle Menschen suchte ich meinen Halt im Außen. Ich fühlte mich trotz enormer Beschäftigung innerlich leer und unglücklich. Ich wusste nicht, was mein eigener Weg sein sollte, was mich wirklich trägt. Innerlich trug ich durch diese ganzen Ansprüche so viel Ballast mit mir herum und hoffte durch Kompensationen im Außen dem Ganzen entfliehen zu können. Tja, dann kam der Moment, in dem alles zusammenbrach. Eine Krise, die mich völlig aus der Bahn warf. 

Ich weiß noch genau, wie ich drei Monate lang in meinem Selbstmitleid badete. Ich war das wimmernde Opfer, das ständig jammerte: „Warum ich?“ „Warum passiert mir das?“ Ich suchte noch ein gutes Stück  des Weges Halt im Außen, versuchte noch zu kontrollieren, doch nichts gelang mehr wie früher. Es war, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen, und ich hatte nichts, woran ich mich festhalten konnte.

Die Erkenntnis: Als Opfer bleibst du stehen

 

Eines Tages, mitten in einer meiner Jammerattacken, traf es mich wie ein Blitz. Ich verstand plötzlich: Als Opfer würde ich niemals vorankommen. Alles hätte, könnte, sollte, hatte keinen Wert. Kein Mensch, kein Umstand und keine äußere Lösung konnte mich retten. Wenn ich mein Leben verändern wollte, musste ich bei mir anfangen. Ich musste aufhören, gegen das Leben zu kämpfen und die Umstände zu kämpfen, und stattdessen herausfinden, worauf ich wirklich stehen konnte.

Der Weg zu meinem inneren Fundament

Der erste Schritt war brutal ehrlich. Ich setzte mich hin und fühlte alles, was ich so lange verdrängt hatte – die Angst, die Enttäuschung, die Wut, alle Entbehrungen. Es war kein schöner Prozess, aber er war befreiend. Zum ersten Mal sagte ich wirklich „Ja“ zu dem, was war. Kein resigniertes, erzwungenes Ja, sondern ein Ja, das aus der tiefen Erkenntnis kam: „Es ist, wie es ist.“

Mit der Zeit begann ich zu verstehen, dass all diese Gefühle nicht mein Feind waren, sondern mein Wegweiser. Sie zeigten mir, wo ich nicht in mir selbst verwurzelt war, wo ich im Außen suchte, was ich nur in mir selbst finden konnte. Es war ein harter, aber notwendiger Prozess.

Vom Widerstand zur Offenheit

Vor meiner Krise war mein Leben geprägt von Widerstand. Ich wollte die Vergangenheit anders haben, die Zukunft kontrollieren und alles Unangenehme vermeiden. Doch genau dieser Widerstand hielt mich gefangen. Sobald ich begann, dem Leben mit Offenheit zu begegnen, änderte sich alles. Es fühlte sich an, als würde ich zum ersten Mal wirklich atmen. Plötzlich konnte ich die Dinge sehen, wie sie waren – ohne oder mit weniger Angst, ohne Be- und Verurteilung.

Die Königsklasse: Freude an der Veränderung

Es gab einen Moment, der für mich die absolute Wende war. Ich saß eines Abends alleine da, umgeben von all den Dingen, die ich früher als Problem gesehen hatte. Und plötzlich fühlte ich nicht mehr nur Akzeptanz, sondern Freude. Freude darüber, dass das Leben mich hierhergeführt hatte, zu mir selbst. Diese Freude war keine naive Euphorie, sondern ein tiefes Wissen: Alles, was geschieht, geschieht, um mich zu meinem wahren Fundament zu führen. Das hat in mir etwas so weit geöffnet und wenn ich zurückdenke, ich hatte nie geglaubt, dankbar für meine Krise und die Menschen, wie sie mit mir umgegangen sind, so dankbar zu sein. Doch ich bin es. So sehr. Was und wie ich heute lebe, zeigt mir so deutlich auf, welchen riesen Berg an emotionalem und energetischem Müll ich losgeworden bin.

Mein Leben heute: Verwurzelt und frei

Heute weiß ich, wie es sich anfühlt, verwurzelt zu sein. Mein inneres Fundament ist nicht perfekt, aber es trägt mich, egal, was im Außen geschieht. Ich habe aufgehört, im Leben nach Halt zu suchen, weil ich ihn in mir gefunden habe. Das gibt mir eine Freiheit, die ich früher nie für möglich gehalten hätte.

Das Leben ist nicht immer leicht. Es gibt Herausforderungen, Schmerz und Verluste. Doch ich weiß jetzt, dass all das Teil des Spiels ist. Und anstatt dagegen anzukämpfen, lade ich es ein. Denn ich habe erfahren: Wenn du bei dir selbst ankommst, kann dich nichts mehr wirklich erschüttern.

Fazit: Dein inneres Fundament entdecken

Wenn ich eines aus meiner Krise gelernt habe, dann dies: Dein inneres Fundament ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder das Leben zu kontrollieren. Es geht darum, es voll und ganz zu leben – mit allem, was dazugehört. Und das beginnt mit einem mutigen „Ja“ zu dir selbst und zu dem, was gerade ist. Sag „Ja“, und du wirst sehen, wie dein Leben sich verwandelt.

Angebote:

Geistführer-Sitzung: Botschaften von deiner Seele

24 Tage: Deine Authentizität: Deine größte Hebelkraft

Retreat: I Am – Amor Fati – in den Alpen

Hier geht es zu unseren Metamorphosis Räumen, wo es immer nur um dein *Ich bin* geht: Wie das Universum dich gedacht hat