Wer bist du wirklich?

Wer bist du wirklich?

Wer bin ich?
Wer bin ich wirklich?

Ein kleines schriftliches Retreat

 

Hole dir einen Block und Stift.

Heute will ich dich ein wenig an den Gardasee entführe, damit du einen kleinen Einblick bekommst, was Inhalt in meinem Retreat ist. Welche Möglichkeiten sich dir bieten, deinem Ego, sprich deinen programmierten Konditionierungen auf die Schliche zu kommen.
Was braucht es dazu?
Dich, einen Raum, sprich Zeit, Ruhe, Wahrheit und deine Beobachtungen.

Diesmal hat mein Retreat einen anderen Titel, doch sonst trägt es den Titel: „Ich bin!“

Tja, wer bist du denn? Frag es dich jetzt mal und schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt, bevor du weiterliest.

 

Wer bin ich?

Vielleicht bist du jetzt ganz schnell mit deinen Antworten, was immer ein sicheres Zeichen ist, dass dein Verstand oberflächlich geantwortet hat.

Mir geht es jedoch darum:
Wer bist du als Person?
Welche Rolle spielst du in diesem Leben? Welche Rolle spielst du in deinem Leben?

Noch etwas tiefer gefragt: Wer ist sich der Tatsache bewusst, dass es dich gibt, wenn du heute sterben würdest?
Was würde das für die Welt bedeuten?
Wie viele Leben würde das beeinflussen, wen würde es berühren oder wäre es der Welt einfach scheißegal?
Wer weint?
Welche Bedeutung hast du?
Welchen Sinn erfülle ich hier?
Was reden die Leute über dich?
Was bleibt, worüber sie reden können?

Was ist dein Sinn hier in der Welt?

Es geht darum, sich zu kennen und ich kenne viele Menschen, die sich selbst finden wollen.
Es geht darum, du selbst zu sein, doch wenn du jetzt mal ganz ehrlich bist, wie oft sagst du dir oder jemand anderem, was du jetzt gerade nicht machen kannst?
Wie häufig geht es nicht nach deinen Vorstellungen, Werten oder Vorlieben?
Wie oft kommt da: Ich kann meinem Traum oder meinen Interessen nicht folgen.
Ich kann meine Ziele nicht erreichen.
Ich kann nicht sagen, was ich denke.
Ich kann nicht wirklich der Mensch sein, der ich sein will.

Du bist vielmehr beschäftigt jemand anderes zu sein und hast so große Angst davor du selbst zu sein, dass du komplett vergessen hast, was dich freut, dir Spaß macht usw.

Um wen geht es denn in deinem Leben? Es geht um dich und wenn du dir vertrauen willst, dann musst du erst mal wissen, wer du wirklich bist.
Das musst du wissen, denn sonst hast du eben die Zweifel, dass du dir selbst nicht vertraust und dich keine Entscheidungen treffen, traust.
So wie du jemand anderem nicht folgen wirst, wenn du ihm nicht vertraust. Ganz simpel, oder?

Du musst also wissen, wer du bist, wem du da jeden Tag vertrauen sollst, dem du dann blind durch dein Leben folgst.
Dann kannst du dir jede Aufgabe und jede Verantwortung in deinem Leben übertragen.

Leider kommt das nicht durch Meditieren. Egal, was es ist, egal, was dir hilft, finde heraus, wer du bist, damit du beantworten kannst, wer du bist.

Glücklicher in deinem Leben

Du weißt ja, ich vertrete absolut die Haltung, folge der Freude und dem, was dir Spaß und Lust bereitet.
Na, wie sieht es denn da bei dir aus?
Wann hattest du das letzte Mal so richtig Spaß?
Wann hast du dich vor Lachen weggeworfen, die Tränen sind gelaufen und du hast deinen Bauch gehalten und dir gedacht: Hoffentlich geht jetzt nichts in die Hose?
Wann bist du aufgewacht und hast dir gedacht: was für ein mega Tag, ich kann es kaum erwarten loszulegen?

Ganz ehrlich, wann war das?

In meiner Praxis zeigt sich, dass die Menge erst mal lange überlegen und suchen muss, um mir antworten zu können. Viele können darauf gar nicht antworten.

Puh, was ist das für ein Leben, wo solche Momente so rar gesät sind?
Weißt du, dass solche Momente so wichtig für dein Wohlgefühl und dein Selbstbewusstsein sind? Doch, primär auch für deine Gesundheit.

Wie viele glückliche Highlights gibt es in deinem Leben?

Sollten diese Momente rar in deinem Leben sein, dann frage dich doch mal, wie würde dein Leben denn mit viel mehr Spaß, Freude und Lust aussehen?
Wie würde dein Leben aussehen, wenn du sehr viel glücklicher wärst?
Was würde sich in deinem Leben verändern?
Wie würde dein Alltag aussehen, wenn du glücklicher wärst?
Was muss sich an und in deinem Alltag ändern, damit du glücklicher wärst?

Jetzt kommen wir langsam ans unangenehme, welche weitreichende Konsequenzen hätte es?

Wie würdest du dich verändern und/oder dein soziales Umfeld?
Wie würden die Menschen auf dich reagieren?
Würde das deiner Partnerschaft guttun oder würde sie zerstört werden?
Wenn du gerade Single bist, würdest du dadurch eine Partnerschaft bekommen können?

 

Wahrheit

Wenn du jetzt Dinge gefunden hast, die dich glücklicher machen könnten, dann bedeutet das doch, dass du gerade nicht optimal glücklich bist?

Deswegen möchte ich dich einfach fragen, was hindert dich daran?
Warum bist du nicht so glücklich?
Warum tust du’s nicht einfach?

Vielleicht denkst du dir jetzt, gute Frage.

Schau einfach ehrlich hin, was tust du aktiv, um dein Leben zu verbessern?
Mir geht es jetzt nicht darum, was du alles tust, um Geld zu verdienen, deine Rechnungen zu bezahlen, neue Kunden an Land zu ziehen, an deiner Homepage herumzuschrauben oder Videos zu drehen.

Diese Dinge sind nicht produktiv, um dein Leben zu verbessern. Auch wenn du dir das einredest.

Deine Zeit bestimmst ja allein du, wann also nimmst du dir die Zeit, um zu sagen, ich mache jetzt gezielt DAS um mein Leben zu verbessern, was mich wirklich weiterbringt?

Was tust du aktiv, was tust du ganz aktiv jeden Tag?
Stell dir mal diese Frage, wenn du feststellst, dass es nicht viel Spaß, Freude, Lust, Lachen usw. in deinem Leben gibt.

Die meisten wollen mehr & es besser haben – Geld, Gesundheit, Freizeit, Freunde, Fülle, Spaß, Freude, Beziehungen, Partnerschaft – aber kaum jemand ist bereit, das zu tun und durchzuhalten, was dafür nötig ist!

Höre auf zu existieren und beginne zu leben!

Ich muss weder machen noch kämpfen

Ich muss weder machen noch kämpfen

Ich muss weder machen noch kämpfen

Mut versus Überwindung, um in der Hingabe zu landen

 

Mir haben zwei Leser großartige Rückfragen zu meinem Interview gestellt (zum Interview) und die beantworte ich sehr gerne.  Die Fragen waren fast identisch: „Claudia, woher nimmst du den Mut, viele Dinge anders zu machen als der große Rest?“

Offen gestanden, ich hatte keinen Mut, für mich war es am Anfang einfach Überwindung. Immer wieder. Das Überwinden meiner Angst oder Ängste. Gerne berichte ich immer wieder meine erste Erfahrung mit einer meiner Mentorinnen. Ich wollte mich von meinen Existenzängsten befreien und ich wurde von ihr schonungslos, sofort in eine aktive Veränderung geworfen. Sie wütete in meinem Terminkalender herum und blockierte mir viele offene Kundentermine/Arbeitsfenster, damit ich jede Menge freie Zeit für mich hatte.

Ich wollte meine Existenzängste loswerden, die sich vier Jahre durch meine Krise in mir eingenistet hatte. Doch was die gute Frau da veranstaltete, zeigte mir meine Existenzängste in voller Blüte, dass es mir erst mal die Luft zum Atmen nahm.

 Ich glaubte zu kollabieren, mein Harry im Kopf tobte und zeigte mir sofort alle möglichen Szenarien, wie katastrophal das für mich enden würde. Du kennst das vielleicht auch, keine Miete bezahlen können, mein Kind und meinen Hund nicht ernähren zu können usw.

Doch einen lichten Winkel gab es in meinem Hirn, der sich sagte: Ich kann jetzt nur dieser fremden Frau vertrauen und mehr wie nichts kann es nicht werden.

Ok. Dann geht schlimmsten Falls meine hohe Investition in mich flöten. Im Geld verlieren hatte ich ja Übung durch meine Krise.
Doch nur so bekomme ich heraus, ob das Ganz wirklich so funktioniert oder nicht.
Es bedeutet nicht, dass mir dieser lichte Winkel in meinem Hirn meine Angst genommen und sich eine Spontanheilung abzeichnete oder meinen Harry plötzlich zum Schweigen gebracht hat.

Nein, alle Ängste und Glaubenssätze waren so präsent, ich hatte Bluthochdruck, doch es war und ist bis heute immer wieder das gleiche, ich gebe mich meinen Ängsten voll hin und tue es trotzdem. Genauso habe ich bis heute meine Mentoren und Mentorinnen.

Hingabe ist keine Kopfsache

Ich ging also durch diese Mentorin, mit meinem Hund zu Zeiten spazieren, wo alle anderen Menschen schön brav arbeiteten, in Meetings saßen, Zoomsitzungen hielten usw. Mhm, ich ging durch die Hölle.

Hingabe ist keine Kopfsache. Machst du das mit dem Kopf, dann drehst du vor Angst am Rad und wirst abbrechen und ins alte Fahrwasser kommen. 

Wie in der Geisterbahn tauchten meine Schatten auf, flüsterten mir alles Mögliche zu und genau deswegen ist es so hilfreich, jemanden zu haben, der dich da durch begleitet. Mit dir auf deine Herausforderungen schaut.

Erst ab dem vierten oder fünften Spaziergang konnte ich die Umgebung genießen, das Wasser im Fluss beobachten und mich mit meinem Hund Carlo freuen, wenn er wie ein Wahnsinniger über die Wiese raste.

Da saß ich damals an der Wertach, schaute ins Wasser und auf einmal konnte der Teil von meinem Gehirn zu mir durchdringen, was meine wirkliche Intelligenz ausmacht. Der Anteil von meinem Gehirn formte ganz andere Fragen und gab mir ganz andere Antworten als mein angstvolles Reptilien- oder Neandertaler-Gehirn. Ich weiß sogar heute noch die erste lichte Frage, die sich zuerst noch zaghaft aus meinen Windungen hervor schlängelte.

Wieso sollte es verkehrt sein, wenn ich jetzt gerade nichts anderes tun möchte, als hier zu sein, die Natur und meinen Hund zu genießen?

Ich war so was von erstaunt und gleichzeitig bemerkte ich ein tiefes erleichterndes Durchatmen und Entspannen meiner Schultern.
Wow, mein Körper antwortete ebenfalls, dass es ihm guttut.

Da kam auch schon die nächste Frage hervor: Warum sollte ich mich jetzt zwingen zu arbeiten, nur weil es alle anderen tun? Und die nächste Frage: Was sollte daran verkehrt sein?

NICHTS!

Durchatmen – Entspannung.

Kronleuchter gehen auf

Hm, warum soll aus der Sicht von anderen, immer das falsch sein, was jetzt gerade ist?
Es ist ja okay, wenn es für sie selbst so ist … doch für mich ist es das halt nicht und trotzdem bin ich nicht verkehrt, falsch oder verkehrt und DU übrigens auch nicht.

Ich frage mich weiter:
Darf ich so sein, wie ich bin? Darf ich denken, was ich denke? Darf ich jetzt fühlen, mir tut es so gut jetzt hier mit meinem Hund zu sein, auch wenn ganz viele Coaches und andere Menschen mir jetzt sagen würden: nein, das geht so nicht, nicht um diese Zeit mitten am helllichten Arbeitstag, du musst doch …

Darf ich das, auch wenn alle Welt es anders zu fühlen scheint?

Ja, ich darf und ich muss einen Scheiß.

Denn ich bin nicht nur ein wundervoller Teil dieser Schöpfung, wenn ich brav und artig bin, mich dusslig arbeite und vor allem, wenn ich gar keinen Bock dazu habe. Die Schöpfung nimmt mich nicht nur wahr, wann ich in Licht und Liebe versinke, die 101te Affirmation geblubbert und es allen recht gemacht habe.

Die Versorgung durch das Leben stellt keine Bedingungen.

Klar gibt es eine Ordnung und bestimmte Gesetze, z.B. die Wahrheit. Dann schau mal wie ehrlich du bist, wenn du was machst, wozu du dich zwingst oder verbiegst, egal ob privat oder geschäftlich.

Immer diese Stimmen

Ich werde nie müde es zu wiederholen, wir haben die Stimmen unserer Eltern, der Kirche, den Lehrer zu unserer eigenen gemacht. Das Ver-biegen, das Zerren, das Mahnen, das Erpressen, das unter Druck setzen, das Er-ziehen und Formen.
Es sind keine Vorwürfe an die Eltern, doch es wird zu wenig erkannt, durchschaut und immer wieder vergessen.

Durch die inneren eingeprägten Stimmen ziehen wir Menschen an, die genau diesen Stimmen entsprechen. Dann übernimmt ein Coach halt die Rolle deiner Mutter und fragt dich, ob du brav deine Hausaufgaben gemacht hast. Ein Mentor sagt dir wie der Papa, dass du nicht gut genug bist und zu wenig Content lieferst. Ein Partner weist dich darauf hin, dass du doch mal beweisen sollst, wie groß deine Liebe ist und mit ihm jetzt gefälligst Sex haben sollst.

Es ist vollkommen ok. Jetzt NICHT auf eine Mail zu antworten, wenn du keine Lust hast.
Du musst auch keine Liebesbeweise erbringen, egal bei wem.
Was ist daran nicht professionell, morgens um 05.00h noch müde zu sein und wenn du keinen Morgensport machst?
Wenn du jetzt nichts tun möchtest, warum sollte daran etwas verkehrt sein?
Was um Gottes willen sollte an all dem verkehrt sein?

Was ist an deiner Ehrlichkeit verwerflich?

Lass dich einfach mal selbst in Ruhe

Lass dich einfach mal selbst in Ruhe.

Lass dich mal sein und schau, was da auftaucht.

Je mehr ich zugelassen habe, keine Lust zu haben, umso mehr ist aufgetaucht, wozu ich alles Lust habe und das ist eine Riesenmenge.

Und übrigens, klar kann ich unterscheiden, wer meine Überzeugungen gerne nutzt, um sich zu weiterhin zu verstecken, seine Geschichten und Ausreden herunter leiert, um nicht in die Pötte kommen zu müssen. Denen sage ich das auch und die dürfen gerne weiterziehen.

Du kommst nur über DICH Selbst zu DIR

Du kommst nur über DICH Selbst zu DIR

Du kommst nur über dich Selbst zu DIR

Am vergangenen Freitag wurde ich von meiner Technikelfe Sara Menzel-Berger interviewt und ich bin sehr dankbar dafür. Nicht nur, weil ich dadurch über mein Wirken sprechen durfte, sondern, weil mir die Fragen wieder so vieles bewusst vor Augen geführt haben, was für mich inzwischen selbstverständlich ist.
Das Ganze nannte sich Expertinnengespräch und ich muss ehrlich gestehen, ich weiß gar nicht, ob ich mich jetzt wirklich Expertin nennen würde. Ich sehe mich eher als Erfahrene und eine, die viel Schotter erlebt hat und sich da rausgewurschelt hat.
Hier geht es zum Interview, falls es dich interessiert Interview

Den eigenen Weg gehen

Den eigenen Weg gehen, da ruft jeder ganz laut ja, doch gehst du wirklich deinen Weg? Lange habe ich das ja von mir auch geglaubt, doch bei dem Interview erinnerte ich mich, es ist noch gar nicht so lange her, dass ich ihn wirklich gehe, denn ich hatte zu wenig Selbstbewusstsein dafür. Ich habe auf das Außen, auf meinen werten Ex-Ehegatten oder andere Menschen gehört und so viele Jahre nie das wirklich gemacht, was meins ist. Dazu kam auch, dass ich mich nicht zeigen habe trauen.  Mein Leben und meine Seele haben sich das eine gute Zeit angeschaut, bis Schicht im Schacht war. Mir blieb gar nichts anderes übrig, ich musste mich auf mich selbst konzentrieren, weil eben nichts im außen mehr klappte und funktionierte.

Ich bin mir so sicher, dass es jetzt mit unserem Wandel vielen Menschen genauso ergehen wird, sie werden zu ihrer Veränderung ebenfalls gezwungen werden. Alle, die sich verleugnen, verstecken oder dem außen mehr glauben als sich selbst. Es ist mit der neuen Zeit und Energie nicht mehr vereinbar.

Doch ich kann auch wirklich versprechen, wenn du bei dir selbst angekommen bist und du wirklich dein Selbst lebst, dann willst du gar nicht mehr anders leben. All den Stress – nein Danke. Fang einfach mit folgenden Selbst-Schritten an.

Selbst-Erkenntnis

Begonnen habe ich mit meiner Selbst-Erkenntnis, und die ist definitiv sehr schmerzhaft gewesen. Warum? Weil ich mich gerne als unfehlbar, brav, fleißig, hilfsbereit … um nur ein paar erlesene Punkte zu nennen gesehen habe. Dass ich ein Kontrolletti war, immer recht haben musste, mir manches schöngeredet und hingebogen hatte usw., das wollte ich erst mal nicht sehen. Also, runter mit dem (Schein) Heiligenschein.

Ich durfte erkennen, dass alles meine Kreationen und Schöpfungen waren, einfach dadurch wie ich gewählt und entschieden habe.

Ich durfte anerkennen, dass ich viel wusste, doch nicht gelebt habe.

Fazit: Wenn ich mein/ein Wissen nicht lebe, dann weiß ich es nicht!

Selbst-Ermächtigung

Meine Güte, Selbst-Ermächtigung, was für eine Geburt.
Zuspruch, Segen oder Befürwortung von außen waren für mein damaliges unsicheres Innen so wichtig. Schauen wie machen es die anderen. Doch ganz ehrlich, woher sollte die eigene Macht und Kraft kommen, wenn ich so konditioniert war, dass ich zu dumm, zu naiv oder blöd war.
Richtig Schiss hatte ich durch diese ganzen Unsicherheiten.

Meine erste Selbst-Ermächtigung war, ich lebe jetzt mein Wissen und meine Werte. Konsequent.
Was ist dadurch passiert? Ich begann meine Macht zu spüren, ich fühlte meine Kraft und Begeisterung, als ich angefangen habe meine Überzeugungen zu leben, dass ich und jeder andere alle seine Probleme, Krankheiten aus selbst heraus lösen kann. So nahm ich mir gleich eine wichtige Mentorin auf meinem Weg. Denn ich musste mein altes Leben aufgeben, damit mein neues Leben beginnen kann. Mit jemandem an der Seite ist es zwar herausfordernder, doch gleichzeitig geht es sehr viel bewusster und schneller. Ich wollte nicht nach der Manier, >Ein blindes Huhn findet gelegentlich ein Korn< meinen Weg gehen.

 

Selbst-Bestimmung

Selbst-Bestimmung = Ich bestimme!

Madre Mio, wie viele Glaubenssätze sind da bei mir an die Oberfläche gesprudelt. Einer war: Ich will doch keine Egoistin sein!
Im Interview habe ich als Beitrag gesagt: Spannend, wenn ein Mensch an Krebs, Depressionen oder Burn-out erkrankt ist, dann bekommt er die Aufforderung, jetzt ausschließlich an sich zu denken. JETZT ist es wichtig, sich an erster Stelle zu setzen. Doch wehe, wenn du es vorher tust, bevor du krank wirst oder nicht mehr funktionierst. Dann hagelt es Vorwürfe, dass man wohl nur an sich denkt; wenn das jeder machen würde; ob man aus seinem Selbstfindungstrip sei usw. Das eine oder andere darfst du nicht sagen oder zeigen, denn was sagen sonst deine Kunden, dein Chef, die Mitarbeiter, Gott und die Welt … bla bla bla.

Heute denke ich ganz anders darüber. Mein Leben, mein Business, meine Wohnung, meine Freundschaften, meine Partnerschaft – meine Regeln, mein Inhalt, meine Worte. Ich zeige mich authentisch, dazu gehört, ich halte in die Kamera meinen geliebten Kackhaufen und sage dir offen und ehrlich: Dein Herzensweg ist gefühlt ein Scheiß-Weg, einfach, weil du all den Glaubenssätzen und deinen Ängsten begegnen wirst. Weil keine Cheerleader durch dein Wohnzimmer tanzen und dich anfeuern, sondern dein Umfeld dich eher bremsen will, im schlimmsten Fall emotional erpressen wird.

Ich verwende auch Worte wie: „so ein Scheiß“ und verstecke die Dinge nicht hinter angeblichem Licht und Liebe und ja ich sage ein herzliches Ficko, wenn ich zu etwas so gar keinen Bock habe und provozieren gehört bei mir dazu. Andere machen es halt hinter der Türe oder wenn die Kamera aus ist. Mich erlebst du inzwischen sehr authentisch – frag mal meine Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Selbst-Erfahrung

Selbst-Erfahrung kreiert dir dein neues Leben. Nichts anderes.
Was du selbst erfahren hat, das brauchst du mit keinem zu diskutieren, denn du hast es ja erfahren und erlebt.
Die neuen Erfahrungen lösen deine Glaubenssätze auf. Kein Edelstein, kein rechtsrum gedrehtes Wasser oder ein Abbeten.
Früher konnte ich mich mit meiner Art nicht annehmen, ich wollte einfach lieb sein, auch so licht und liebevoll über dem Boden schweben wie andere spirituelle Menschen. Doch soll ich dir was gestehen, es war tierisch anstrengend und es hat mich so viel Kraft gekostet, nichts zu sagen, wenn ich merkte, mein Gegenüber verarscht sich nur selbst und kommt deswegen nicht weiter.
Mir wurde immer bewusster, entweder bekomme ich einen Kropf oder ein Magengeschwür, wenn ich die Worte weiter verdrehe, oder zurückhalte. In einem Kurs habe ich dann nicht mehr anders gekonnt, ich habe meine Worte so gesagt, wie sie jetzt gerade da waren und die waren wie ein Donner für den anderen. Tja, was soll ich dir sagen, mein ganzer Kurs sah mich erstaunt an, die Betroffene natürlich auch, doch von da an hat sich meine Energie gedreht. Ab dem Zeitpunkt, als ich in die Selbst-Annahme eingetaucht bin.

Sicher gibt es heute immer noch Menschen, die sagen. „Ich würde das nie so sagen wie du.“, das ist auch total ok., denn mein Gegenüber ist eine ganz andere Energie als ich.
Meine Leute mögen tatsächlich meine Art, sonst wären sie nicht über viele Jahre bei mir.

Selbst-Wirksamkeit

Selbst-Wirksamkeit löst viele seltsame Emotionen, wie z.B. Neid, Missgunst oder Wut auf andere auf. Sogar deine Selbst-Bestrafung oder deinen Selbst-Boykott.
Allein, wenn du beginnst, deine Selbst-Reise zu leben, du erkennst dann, so wie ich damals, niemand anderer bestimmt dein Leben außer dir selbst. Es liegt einfach daran, wie wählst und entscheidest du? Aus welchen Emotionen, Ängsten und Glaubensmustern heraus. Wer lebt dein Leben? Wer bestimmt in deinem Leben?

Du oder die anderen?

Wirkliche emotionale Erfüllung und materielle Wohlgestaltung geschieht in deinem Leben, wenn du deine spezielle Essenz und deine Einzigartigkeit anerkennst und neue kreative Lösungen und Wege gehst.

Mein Leben ist eine Toffifee-Schachtel

Mein Leben ist eine Toffifee-Schachtel

Mein Leben ist eine Toffifee-Schachtel
und deswegen habe ich andere Prioritäten.

Ich kann mich noch so gut an meine Konfirmation erinnern. Ich bekam zum ersten Mal in meinem Leben die Geschenke, die ich wirklich wollte. Doch es war auch Neues dabei, z.B eine Schachtel Toffifee. Ich kannte sie bis dato nicht, wusste nicht, wie sie schmeckten und war deswegen total neugierig. Ich versteckte sie gut, denn meine jüngeren Geschwister waren wie Ameisen und ich wollte sie für mich allein haben. Am Abend nach dem Fest saß ich auf meinem Bett in meinem Zimmer und biss ganz ehrfürchtig in ein Toffifee hinein – ich werde diesen Augenblick nie vergessen. Himmlisch, ich schloss meine Augen und lies diese Mischung aus Karamell und Schokolade in meinem Mund schmelzen. Mmmmm….

Du wirst es nicht glauben, ich legte das angebissene Stück zurück in die Schachtel. Nicht, weil es mir nicht schmeckte, sondern genau deswegen, weil es für mich so köstlich war und ich mir ausgerechnet hatte, wenn ich jeden Tag ein Toffifee essen würde, dann wäre die Schachtel in 15 Tagen leer. Allerdings wusste ich auch, so schnell würde ich keine mehr bekommen, wir hatten „für so etwas“ kein Geld.

Warum erzähle ich dir das? Damit du mir Toffifee schenkst? Nein. Sondern weil mein Leben für mich (seit ein paar Jahren) wie eine Toffifee-Schachtel ist.

Ich habe weniger Toffifees zur Verfügung

Da ich eine eitle Kuh bin und für mich kein Botox infrage kommt, werde ich (außer etwas Tolles, gigantisches wird entwickelt) wohl nicht über hundert Jahre alt werden. Deswegen habe ich weniger Zeit zum Leben, als ich bisher gelebt habe.
Je weniger Lebens-Toffifees ich habe, umso mehr und länger will ich genießen.
Deswegen habe ich auch keine Zeit für Diskussionen jeglicher Art, wo es nur ums recht haben geht, wo jemand wie wo was sagen sollte oder soll und es am Ende doch nicht ausgesprochen wird.

Ich habe keine Lust mehr auf Menschen, die im Grunde ähnlich alt, wie ich sein sollten, aber ihrer Pubertät immer noch nicht entwachsen sind.
Dann wäre da noch die Mittelmäßigkeit, hier habe ich kein Interesse mehr zu kämpfen.
In Gruppen und Kreisen, wo sich die aufgeblasene Egos herumtummeln, da will ich einfach nicht mehr sein.
Mir schlagen Manipulierer dermaßen auf den Magen und die Neider, die Fähige schlechtmachen und selbst nicht den Mumm haben, ihre Talente auf die Straße zu bringen, können sich einfach schleichen.

Meine Zeit ist zu kurz

Ich habe keinen Bock zu diskutieren, ob ich jetzt jeden richtig angesprochen oder evtl. vergessen habe.
Mir ist wichtig, das Wesentliche auszusprechen, denn meiner Seele ist es so viel wichtiger, im zweiten Drittel meines Lebens und eben besagte Toffifees weniger werden, sich durch mich noch gewaltiger verkörpern zu wollen. Meiner Aufgabe, mich widmen zu können, jeden ins neue Paradigma und in die Neue Welt mitzunehmen.

Meine Menschen sind diejenigen, die menschlich sind. Die am meisten über sich selbst und ihre Umwege lachen können. Die sich über ihre Erfolge freuen, ohne sich darauf etwas einzubilden, weil sie etwas aus ihren Gaben und Talenten geformt haben. Es gibt nichts zu beweisen, sondern nur der eigenen Freude zu folgen. Was sollte denn dann sonst rauskommen? Außer Erfolg?
Es sind auch diejenigen, die ich am liebsten um mich habe, die ihre Eigenverantwortung erkennen und nicht den gespitzten Finger nach außen zeigen, mit der ewigen Leier: Du bist schuld!

Es sind diejenigen, die die Würde vertreten, egal ob von sich selbst oder den anderen. Denen die Wahrheit neben der Liebe ein wertvoller Inhalt im Leben ist.

All das, macht für mich das Leben lebenswert.

Herzen berühren und Lichtinseln sein

Oh ja, die Menschen, die Wertschätzung nicht nur vom Hörensagen kennen, die dankbar sind und ihr Herz offen und am rechten Platz haben, das sind meine Weggefährten. Sie tragen wirklich Freude in sich und berühren die Herzen der anderen. Besonders die Herzen derjenigen, die gerade harte Zeiten durchmachen, die vom Schicksal gebeutelt werden und eine helfende, heilende Hand und eine Lichtinsel auf ihrem Weg benötigen, um dann wieder weitergehen zu können.

Kein einziges Toffifee wird mehr von mir verschwendet und ich bin mir sicher, jedes weitere Toffifee wird noch köstlicher schmecken als das zuvor.
Deswegen lebe ich in einer Intensität, die nur die Reife, das Bewusstsein und das Alter einem geben kann.

Habe ich ein Ziel auf dem Weg meines letzten Drittels?
Nein, denn für mich ist schon immer der Weg das Ziel. Auf meinem Weg im Hier & Jetzt will ich zufrieden und im Frieden sein – innen wie außen.
Zufrieden?
Ja, zufrieden, was ja nicht Stillstand bedeutet, sondern Frieden mit meinen Liebsten und in meinem Herzen.

 

 

 

Metamorphose der neuen Zeit

Metamorphose der neuen Zeit

Metamorphose der neuen Zeit.
Der Schmetterlingsprozess.

Was in unserer Welt gerade abgeht, besonders bei uns in Deutschland.
Es ist der Prozess, wenn die Raupe zum Schmetterling wird. Es ist das erste Stadium, was da im Inneren der Puppe geschieht, nämlich, dass sich die alte Form auflöst. Wo wir hinschauen, löst sich im jetzt vieles auf und in den nächsten zwei Jahren noch viel mehr.  Während diesem Auflösungsprozess der Raupe tauchen allerdings schon die ersten Schmetterlingszellen auf.

Erlebst du das in einem eigenen Prozess, z.B. einer Krise oder heftigen Krankheit, dann hast du das Gefühl, es nicht zu überleben oder zu schaffen. Manchmal denkst du sogar, du wirst es nicht überleben. Doch ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen. Du wirst es überleben, wenn du mit deinem Prozess gehst. Er ist schmerzhaft, doch zu schaffen. Genauso werden wir auch im Kollektiv diesen Prozess schaffen. Besonders dann, wenn es so richtig schmerzhaft wird.

Doch zurück zu den ersten Schmetterlingszellen in der Raupe.

Die neuen Schmetterlingszellen haben bereits eine höhere Frequenz

Sie haben eine höhere Schwingung. Die Frequenz ein neues Bewusstsein. In ein und demselben System sind beide Schwingungen vorhanden.
Doch was geschieht zuerst? Die alten Raupenzellen fressen die Schmetterlingzellen auf, obwohl sie die Anteile desselben Wesens sind. Es sind Wesensteile der neuen Zukunft und trotzdem werden sie vernichtet vom eigenen System.
Sie nennen sich übrigens Imago-Zellen –  und sie sind ein genetischer Code, der dafür sorgt, dass der Wandel stattfinden kann.

Doch das hält die Schmetterlingszellen nicht auf, sie bilden immer mehr Zellen und beginnen viele Cluster aus diesen Schmetterlingszellen zu bilden.

Was ist das Geniale daran?

Das alte System bekämpft das Neue … doch das Neue kämpft nicht gegen das Alte!

In meinen Mentoring-Programmen wirken wir an unseren eigenen Codes.

Das Neue kämpft nicht gegen das Alte

Sondern es potenziert sich zu Clustering und eines Tages kollabiert das Immunsystem der Raupe und dann geht’s rasant. Dann gibt es nur noch den Schmetterling, ein neues Bewusstsein, aber die neue Form ist da noch nicht da, d.h. die Höhle des alten, der Puppe hält dann dieses neue Bewusstsein zusammen.

Solange finden diese inneren Prozesse  statt, bis die neue Form ausgereift ist und sich dann verhärtet. Es ist so wichtig, dass es sich verhärtet. Würde es sich nicht verhärten, würde kein innerer Druck entstehen und ohne den Innendruck würde der Schmetterling nicht die Haut durchbrechen können.
Du kannst es wie die geballte Kraft vor einem Sprung dir vorstellen.

Keiner darf dem Schmetterling helfen

Dem Schmetterling darf man nicht helfen. Der Schmetterling braucht die Anstrengung, sich auf dem Weg des Widerstands und aus den Widerständen herauszuarbeiten. An den Widerständen die Kraft zu entwickeln, die er braucht, um nachher fliegen zu können.

Vielleicht hilft dir dieses Bild in den nächsten zwei Jahren, mit den Widerstanden dieser Zeit konstruktiv umzugehen.

Mir selbst hilft es ungemein, es hält mich bei Laune, immer wieder die Initiative zu ergreifen und andere Menschen, die die Zukunft fühlen, leben und gestalten wollen, zu motivieren und zusammenzuführen. So, dass wir uns dadurch potenzieren und das ist das Wesentliche. 

Nichts zu bekämpfen, sondern Einheit zu erschaffen

Du bist hier, um deine Bestimmung zu leben. Du hast einen ganz bestimmten Auftrag hier.
Außerdem beabsichtigt deine Seele beim neuen Wohlstand mitzuwirken.
In meinem BewusstSeinsLetter (Hier kannst du dich registrieren) habe ich bereits den Punkt: Beziehungs-Wohlstand erwähnt. Partnerschaft statt Besitz. Dann haben wir noch den Zeit-Wohlstand. Kreativ-Wohlstand, unseren Spirituellen-Wohlstand und last but not least der ökologische Wohlstand.
Bei jeder Wohlstand-Energie geht es immer um mehr Lebensqualität. Doch davon mehr in meinen nächsten Blogbeiträgen.

Wandelst du, wandelt sich dein Umfeld!