Sicherheit

Sicherheit

Heute darfst du es dir einfach bequem machen und meinem Blogbeitrag lauschen.

Sicherheit gibt es im außen nicht

von Claudia Schwab

Alle Lösungen finden wir in uns innen. Geh auf deine Helden*innenreise.

Ich kann mein Audio dir auch ganz kurz vermitteln.

Alte Welt:
Dein Problem: zu lang gewachsener  Zehennagel.
Du suchst deine Lösung im Außen, Fußpflege. Alle Fußpflegestudios sind ausgebucht.

Du jammerst, bekommst immer mehr Schmerzen, beschimpfst die Studios und fühlst dich als Opfer und alleingelassen. Mimimimiii.

Zehennagel wächst ein und du kannst vor Schmerzen gar nicht mehr gehen und schuld sind (natürlich) die anderen.

Neue Welt:
Dein Problem: drückender Zehennagel.
Du suchst deine Lösung im Außen, Fußpflege. Alle Fußpflegestudios sind ausgebucht.

Du beginnst zu recherchieren, liest dich durchs Internet und ein paar Bücher. Zuversichtlich besorgst du dir alles, was du benötigst und legst los um deinen zu lang gewordenen Zehennagel selbst zu schneiden. Du bist in deine eigene Verantwortung gegangen, hast deine Möglichkeiten ergriffen und sitzt nicht ohnmächtig und hilflos in der Gegend rum.

Ich beglückwünsche dich.

Du willst in dir mehr Sicherheit für dich bekommen? Heute geht mein neuer Workshop los: Mastery Money & Abundance

Nicht gut genug

Nicht gut genug

Wie wird ein Glaubenssatz geboren?
Es kann dich immer und überall erwischen, ob als Kind, Jugendlicher und Erwachsener, einfach durch ein Erlebnis und das ist auch der Geburtsmoment. Vor allem, wenn das Erlebnis für dich eine entsprechende Bedeutung hat und du daraus deine Schlussfolgerungen ziehst.
Ich nehme mal den Glaubenssatz, den so gut wie jeder hat:
 

„Ich bin nicht gut genug.“

Was passiert jetzt, genau in diesem Augenblick, wo du ihn liest? Was fühlst du? Was spürst du in deinem Körper? Hältst du den Atem an? Nickst du vielleicht?
Kommt er dir bekannt vor?
Ein Satz, der in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens sein Unwesen treibt. Woher kennst du dieses Gefühl oder den Gedanken? In deiner Partnerschaft? Beim Geld? Bei deinem Erfolg? Bei deinen Eltern? Prinzipiell in deinem Leben?

Deine Glaubenssätze beeinflussen deine Sicht auf die Welt und andere Menschen

Spürst du Reaktionen in deinem Körper? Einen Druck auf der Brust oder deinem Bauch?
Beobachtest du nur Gedanken? Gedanken die dir „schaden“ zeigt dein Körper sehr deutlich.
Falls du nichts spürst und der Gedanke dir vollkommen fremd ist, dann kannst du sofort aufhören zu lesen.
Ansonsten stell dir doch mal die Frage, warum du für etwas oder irgend jemanden nicht gut genug sein solltest? Na, was kommen für Antworten? Weil du nicht intelligent genug bist? Nicht schön genug? Nicht fleißig genug? Nicht sportlich genug? Nicht jung genug?
Woher weißt du das? Aus deiner Vergangenheit.

Nichts kommt von außen – alles kommt von innen

Es bedeutet, du hast in deiner Vergangenheit ein Erlebnis gehabt, was eine große Bedeutung für dich hatte und in dieser Situation hast du „gelernt“ ich bin nicht gut genug.
War es ein Erlebnis in deinem Kindergarten, deiner Schule? Hat deine Mutter, dein Vater etwas nicht für gut genug befunden, obwohl du dich voll reingehängt hast? Kamst du bei deinem Schwarm nicht an, weil du nicht schön genug warst?
Das hat dich sicher erschüttert, geschockt oder verwundert. Du hast emotional darauf reagiert und hast es geglaubt.

Und schwupps ist er geboren, dein Glaubenssatz:

Ich bin nicht gut genug.

Du glaubst es bis heute.
Wenn du in der Situation, darüber lachen hättest können, mit einem Abwinken die Situation stehen lassen hättest können, ja dann wäre der Satz nicht in deinem Körper eingespeichert und würde jetzt nicht immer in ähnlichen Situationen getriggert werden.
Aber so, du hast der Person, wer immer es war, alles für wahr abgekauft.
Du hast dich vielleicht oft gefragt, was mit dir nicht stimmt und nicht ganz richtig ist. Du hast beobachtet, wie andere es machen und glaubst durch Nachmachen wirst du gut genug sein. Du drehst und wendest dich, um akzeptiert zu werden. Doch wenn du in dein Leben schaust, funzt es nicht und so sammelst du deine „Beweise“, dass du nicht gut genug bist – sogar im Nachmachen nicht. So gräbt sich der Glaubenssatz immer mehr in dich, deinen Körper und in deine Gedanken. Du vergiftest dich selbst damit und dass du nicht gut genug bist, ist dir inzwischen sehr vertraut.
Egal, in welchem Bereich deines Lebens der Glaubenssatz sein Unwesen treibt, du hast die Möglichkeit ihn aufzulösen.
Ist er bei dir im Bereich von Erfolg und Geld? Dann schau mal hier:

Ich bin gut genug – für alles und jeden.

 

 

Wer einen echten Freund hat, braucht keinen Spiegel

Wer einen echten Freund hat, braucht keinen Spiegel

Ein altes indisches Sprichwort lautet:

„Wer einen echten Freund hat, braucht keinen Spiegel.“

Mir spricht das Sprichwort aus meiner Seele und spiegelt (grins) meine Einstellung wider.

Damit sich, egal in welcher Verbindung überhaupt Vertrauen aufbaut, ist Ehrlichkeit oder Wahrhaftigkeit für mich das Fundament. Deswegen spielt es für mich auch keine Rolle, ob ich einen Freund oder einen riesen Freundeskreis habe, ich bestehe lediglich auf ehrliche Freunde.

Was sind ehrliche Freunde für mich? Menschen, die mir ehrlich sagen, was sie denke und fühlen – vor allem auch die unangenehmen Dinge. Charakterfeste Menschen. Menschen die mir keinen Honig um den Mund schmieren, um meinem Ego zu schmeicheln. Für mich sind Freunde, Menschen die mir einen Spiegel hinhalten, ganz nah vor die Nase und mir so in meinem Wachsen dienen und meiner Selbsterkenntnis auf die Sprünge helfen.

Mir sind halt tiefgründige Freundschaften wichtig, nicht nur Kino, shoppen und Gekicher. Lieber kratzt mich eine Wahrheit in meiner Eitelkeit, doch die Wahrheit wird mir auf den Tisch gelegt und ich weiß, woran ich bin. Denn sonst ist doch alles nur auf einem gammligen Keller aufgebaut.

Wer eine wirkliche Freundschaft will, muss sich entscheiden:

Bequeme Lügen oder unbequeme Wahrheiten!

Mich verletzt lieber eine Wahrheit, die ich mir anschauen muss und dann darf sie heilen und der Schmerz ist dann weg. Doch dieses Scheinheilige und scheinbar offene Verhalten, was letztendlich nur eine Lüge ist, finde ich total schlimm.

Für mich gilt das übrigens in jeder Beziehung.

Besonders im sogenannten Freundeskreis ist Ego-aufplustern und Ego-streicheln viel mehr gefragt.
Es gibt ganz wenige Menschen, die  tatsächlich mit ehrlichen Menschen in ihrem Leben klarkommen. Die unbequeme und leider auch schmerzhafte Wahrheit ist nicht willkommen. Da wird eher mit Emotionen um sich geschlagen und über den  Menschen, der klar und wahr redet, schlecht geredet. Weil is ja doof, wenn die aufgesetzte Hülle und Illusionen zerplatzen.

Das Zauberwort Selbsterkenntnis fühlt sich unangenehm an, weil es auch richtig schmerzen kann. Die meisten schrecken davor zurück und sie fürchten, was sich da alles zeigt.

Was eine Veränderung hervorruft, ist und bleibt die tiefgründige Selbstreflexion – ja, die ist natürlich unangenehm, weil sie einen aus der eigenen Komfortzone hervorholt und einen absolut in Frage stellt. Deswegen gaukeln sich viele lieber weiterhin was vor. Das ist dann weiterhin super bequem und kuschlig. Hält einen schön in der eigenen Bequemlichkeit und weiterhin sollen sich alle anderen verändern und endlich was tun! Doch eine eigene Bewusstheit und Bereitschaft sich mit seinen eigenen Ängsten und Emotionen auseinanderzusetzen fehlt weiterhin.

Kannst du natürlich alles machen, das Verzwickte dabei ist, du entwickelst dich nicht weiter, bleibst weiterhin auf der Stelle stehen und so ist nix drin mit Wachstum oder Bewusstseinsentwicklung.

Mal eine ganz persönliche Frage: „Hast du wirklich geglaubt, das funktioniert anders?

So wie du im außen nur außerhalb deiner Komfortzone wächst, tust du es innerlich auch nur, da wo es dir eben weh tut.

Leben bedeutet immer Bewegung, dadurch geschieht Veränderung und Weiterentwicklung und deine Seele strebt immer nach Erfahrungen, die ihr Wachstum ermöglichen und glaubst du wirklich deine Seele interessiert sich, ob das schmerzfrei geht? Ne, ganz sicher nicht.

Deswegen bevorzuge ich immer ehrliche Menschen, die den Mut haben ihre Wahrheit auszusprechen! Lieber tut es kurz so richtig AUA, als immer weiter Unehrlichkeit aufgetischt zu bekommen. Vor allem habe ich dann KLARHEIT, alles andere entzieht mir einfach zu viel Energie und ist vor allem auch anstrengend.

WAHRHEIT IST GELEBTE LIEBE! Genauso wie Dankbarkeit. Wahrheit und Liebe schließen sich niemals aus, sie gehören zusammen. Wahrhaftigkeit verschafft dir wirkliche und echte Freunde. Das sind dann Herzens Verbindungen. Nur das ist echte Verbundenheit. Echte Nähe. Ansonsten findet keine wahrhaftige, echte Begegnung statt. Man bleibt immer nur auf Distanz und im Grunde Fremde, vollkommen im Lieferanten Status und meist völlig unbewusst – das Gegenüber dient lediglich dafür, um das eigene Ego aufzuwerten und eigene Bedürftigkeit zu nähren.

 

Wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe, dann dass Lügen kurze Beine haben, Täuschungen aufgedeckt werden und Masken dir von dir selber und durch deine Handlungen heruntergerissen werden. Die Wahrheit wird immer ans Tageslicht gezerrt, wann der Zeitpunkt ist, ist immer offen. Wann es dich am besten trifft, dann passiert es.

Was willst du also mit Menschen, die sich sofort von dir abwenden, wenn du ehrlich deine Wahrheit aussprichst? Menschen, die lieber flüchten, sich in ihre Emotionen reinsteigern und sich nicht dem Leben und ihren Herausforderungen stellen? Menschen, die lieber in einer Scheinwelt und Illusion leben? Menschen, die nur deinem Ego dienen? Brauchst du das wirklich? Nährt dich das in deinem Innersten? Ist es das, was du wirklich willst? Macht dich sowas glücklich?

Ok., du hast recht, Ehrlichkeit verschafft dir ganz bestimmt nicht viele Freunde, dafür aber ganz wertvolle Menschen, die dich in der Tiefe berühren und für dich da sind, vor allem gerade auch in schwierigen Zeiten.

Was gibt es Schöneres als Menschen, mit denen wir gemeinsam in unsere wahre Größe hineinwachsen? Menschen, mit denen wir uns wirklich verbunden und innerlich genährt fühlen. Menschen, bei denen du zu deinen scheinbaren Schwächen stehen und dich verletzlich zeigen kannst.

Also, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen und ich lass auch niemand anderen mehr in mein Leben.
Und du? Sei mal ganz ehrlich.

 

 

Vom Geben und Nehmen

Vom Geben und Nehmen

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, ob du Nehmer, Lieferant oder Geber bist?

Macht auf jeden Fall Sinn.

Nehmer, das sind für mich Menschen, die alles an sich reißen, aber im Tausch dafür nichts geben wollen. Sie sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht und davon überzeugt, das steht ihnen ja auch zu. So ziehen sie zu ihrem eigenen Vorteil Energie aus dem jeweiligen System, in das sie eingewoben sind. Für mich zählen da auch diejenigen dazu die auch immer alles umsonst wollen, umsonst wo mitmachen und einfach schauen, wo komme ich am besten weg ohne selber einen Einsatz oder einen Austausch zu geben.

Leider sehen diese Menschen gar nicht, dass sie aus einer kompletten Mangelenergie heraus agieren. Was unter dem Strich bedeutet: Egal wo oder bei was, die Energie die ich in etwas hineingebe, die bekomme ich auch nur heraus.

Sprich: Ich fülle Mangelbewusstsein in mein Leben – ich bekomme vom Leben Mangel zurück oder bleibe in ihm sitzen. Blöd, ist aber so. Also nix gespart, sondern der Weg geht Richtung draufzahlen. Denn das Leben und Universum schafft immer einen Ausgleich her.

Dann gibt es die Gatung Lieferanten. Lieferanten geben dann, wenn sich eine spätere Gegenleistung bereits absehen lässt. Sie tun uns mal einen Gefallen – wenn davon auszugehen ist, dass wir ihn erwidern oder sie eine bestimmte Gegenleistung schon im vorraus wissen. Sie bauen so ihren angeblichen Freundeskreis, eine Geschäftsbeziehung oder noch schlimmer, eine Partnerschaft und Ehe auf. Gruslig, aber wahr! So nach dem Motto: „Hey du bekommst von mir Sex, dafür sicherst du mich für das Alter ab!“ oder „Ach, da mach ich mal auf Freundschaft, dann bekomme ich über die Beziehung auf alle Fälle Kunden!“

Für mich ist es Irrsinn, meine Zeit, mit Leuten zu vergeuden, die ich gar nicht wirklich mag. Ich rede sie mir für Zweck zwar schön, doch energetisch und körperlich bin ich nur im Stress. Nix für mich. Obwohl ich das früher (wie in einem anderen Leben) auch gemacht habe, bis es mir bewusst wurde.

Lieferant zu sein, ist aus meiner Wahrnehmung ein wenig besser, als nur Nehmer zu sein, und trotzdem ist es auch traurig, denn es ist nichts anderes als berechnendes Handeln. Es gibt Lieferanten, die von sich aus etwas geben – mit der klaren Absicht, kurz darauf etwas nehmen zu können. Und es gibt noch die Lieferanten, die sich sträuben, einen Gefallen zu akzeptieren, weil sie nicht in der Schuld stehen wollen.
Die dritte Gattung Lieferant und aus meiner Sicht die beste Art ist, ich biete dir eine Dienstleistung oder eine Ware an und bekomme im Gegenzug Geld oder 150 kg Brot. das mit dem Brot ist natürlich ein Scherz.

Vielleicht hast du es erkannt, die ersten beiden Lieferanten handeln ebenfalls aus ihrem Armuts- und Mangelbewusstein heraus. Vor allem ummantelt mit null Selbstliebe und null Selbstwertschätzung. Einfach nur Kleinheit vom Feinsten.

Die dritte Gattung Lieferant gibt aus seinem Selbstbewusstsein und seiner eigenen Wertschätzung.

Kommen wir nun zum Geber, in der einen Situation mag ich ein Geber sein, in anderen jedoch ein Lieferant. Ich habe mich auch aus der Lieferantenebene über einige Jahre hinausentwickelt, zumindest aus Lieferantenstatus eins und zwei.

Der Geber gibt anderen Menschen ohne die Erwartung, etwas zurückzubekommen. Er gibt nur, weil er geben will. Am Ende von einer Beziehung, egal welcher Art stellt sich immer heraus, was wir in der Beziehung wirklich waren. Ganz im Gegensatz zu Nehmern führen Geber dem System Energie zu. Wer kraftvoll gibt, aktiviert geniale Geben- und Nehmensituationen herauf, von denen alle Beteiligten tatsächlich etwas haben.

Diese Theorie von Nehmern, Lieferanten und Gebern stammt übrigens von der geistigen Welt, doch es gibt auch ein Buch von Adam Grant, der in seinem Buch meint, Geber sind ganz unten auf der Erfolgsleiter des Lebens. Diese Aussage und Behauptung lässt die geistige Welt als allgemeingültige Aussage nicht gelten.

Denn danach stehen Geber oft auch ganz oben auf der Erfolgsleiter. Also ganz unten oder ganz oben – doch kaum irgendwo in der Dazwischen.

Wahrhaftige und erfolgreiche Geber …

… geben nicht an Nehmer: Sie sind achtsam und geben nur Menschen, die selbst gern geben oder an Menschen, die zumindest tauschen. Nehmer ignorieren sie jedoch, denn die ziehen schließlich Energie. Da haben wir unsere Energievampire wieder.

… nehmen gern für andere: Wenn Geber etwas nehmen, also um einen Gefallen bitten, dann tun sie das häufig auch für andere. Genau genommen geben sie in dieser Situation schon wieder.

… geben im großen Stil: Sie halten sich nicht so sehr mit kleinen Gefälligkeiten auf. Stattdessen geben sie so viel, dass die gute Tat im Gedächtnis bleibt.

Jetzt kommt aber ein mega wichtiger Punkt, an dem die Selbstliebe und Eigenwertschätzung nicht verloren geht. Sie verlieren ihre eigenen Interessen nicht aus den Augen: Um anderen helfen zu können, müssen sie sich zunächst selbst helfen.

Achtung, mein Lieblingsbeispiel in meinen LifeVideos.
„Im „unwahrscheinlichen Fall“ eines Druckabfalls, setzen Sie sich erst selbst die Sauerstoffmaske auf, bevor Sie sich um andere kümmern!“
Mhm, erst am Wochenende wieder gehört.

Warum sind Geber denn so erfolgreich? Weil sie das Gegebene auf anderen Wegen um ein Vielfaches zurückbekommen.

Die meisten Menschen sind ja Lieferanten und wollen unbedingt etwas zurückhaben. Bekommen aber nichts zurück, weil ja die Absicht eine ganz andere war. Das können wir dann an den Aussagen wie: „Ich habe in diese Beziehung so viel hineingesteckt, die muss jetzt klappen und funktionieren!“, feststellen.

Wie mache ich es denn mit dem Geben? Ich halte mich von Nehmern fern und bin bei offensichtlichen Lieferanten vorsichtig.

Ich habe kein Problem damit, jemanden zwei Stunden am Telefon zu beraten oder bei einem Fest mitzuhelfen. Aber die vielen kleinen Fragen von Menschen, die nach einem Livevideo dann neben dem kostenlosen Mandala, dann auch noch ihre nächsten Schritte von mir wissen wollen, die beantworte ich knapp und bestimmt – sie laugen mich nur aus und die Wirkung ist gering. Siehe die Nehmer.

Ich verliere meine eigenen Interessen nicht aus den Augen. Ich gönne mir selbst und meinen Interessen sogar eine ganze Menge Zeit. Aber Geben tut mir einfach auch gut, dass merke ich an den vielen Zugaben, die ich in meinen Kursen einfach von Herzen  gebe. Andere Geber inspirieren mich.

Ich glaube komplett daran, dass das Leben ein bisschen lebenswerter ist, wenn wir uns etwas mehr aufs Geben als aufs Nehmen und Liefern konzentrieren würden und jeder kann dann erleben, was für eine Fülle dadurch ins eigene Leben kommt.

 

Lieblingsmenschen eine tolle Sache

Lieblingsmenschen eine tolle Sache

Lieblingsmenschen oder die fünf Personen die dich ständig umgeben, beeinflussen dich und deinen Weg

Lieblingsmenschen oder inspirierende Menschen kosten keine Energie, ganz im Gegenteil – das habe ich wieder am Wochenende erlebt, als ich mich mit Nicole Grünker getroffen habe. Ich habe es gelernt, sehr auf meine Energie, meinen Körper und meine Intuition zu achten. Auch auf die innere Stimme, ganz wichtig! Es blieb mir irgendwann auch nichts anderes mehr übrig. So spüre ich ganz genau hin und überlege es mir sehr, bevor ich mich  verabrede, vor allem nach einem Tag oder wenn eine Woche wie die vergangene, die einfach mega voll war. Egal ob mit Kundenterminen, Arbeit am Pc oder Familie. Doch mit Nicole, habe ich mich sehr gerne getroffen. Und wir hatten auch einiges zu bequatschen, wir haben nämlich Magisches miteinander vor. Aus unserem Treffen wurde ein fröhliches Frühstück mit viel Lachen, erzählen, sich gegenseitig zu inspirieren und immer wieder mal eine freudige Umarmung.  Es war herrlich unkompliziert, mit klaren, offenen Worten und total bereichernd, obwohl wir uns erst seit zwei Jahren kennen, doch immer wieder Dank Facebook und Instagram verbunden waren. Du kennst bestimmt auch solche Menschen und Begegnungen, zu denen du auf Anhieb eine tiefe Verbindung oder Vertrautheit srührst. Und warum erzähle ich das jetzt so ausführlich?

Weil es mich mal wieder auf meinem Weg bestätigt, den ich seit ein paar Jahren engeschlagen habe und nur noch so verfolge: Ich umgebe mich nur noch mit Menschen, die mich keine Energie und Nerven kosten. Die mein Leben und mich  bereichern, einfach nur durch ihre Anwesenheit, ihre eigene tolle Art und ihr Sein. Und die mich so annehmen wie ich bin und vor allem meine Klarheit und Ehrlichkeit. Wo ich nicht andauernd was rechtfertigen soll oder muss usw. Das ist ein großartiger Meilenstein in meinem Leben, denn das war bei weitem nicht immer so. Das Leben hat mich ziemlich unsanft auf diesen Weg geschupst … oder eher geschleudert. Es war zeitweise ein harter Weg bis hierher. ABER (ein positives aber 🙂 ) es lohnt sich auf allen Ebenen. Mit welchen Menschen umgibst du dich? Tun sie dir gut, bereichern sie dich? Oder musst du dich ständig ärgern?Hast du  größere und kleinere Energievampiere um dich und die saugen dich aus? Hm, … schau mal und überlege, wer sie in dein Leben gelassen hat? Genau, DU! Also, kannst du sie auch wieder entlassen.
Ziel oder kein Ziel, das ist hier die Frage Ziele, Weg, Prozess, Ergebnis, Resultat

Ziel oder kein Ziel, das ist hier die Frage Ziele, Weg, Prozess, Ergebnis, Resultat

 

Ziel hin oder her

Ja, manche meiner Teilnehmer/innen, rollen immer noch mit den Augen, wenn ich über Ziele spreche. Ja, immer noch sind Ziele wichtig, denn dadurch entsteht unser Fokus

und Fokus ist wie ein Lichtstrahl oder ein Spot. Dadurch bündelt sich Energie auf ein Vorhaben usw.

Tja, nur nicht jeder findet Ziele erotisch oder sexy. Manche machen es, weil man es halt so macht und fast überall lesen und hören kann (obwohl man es nicht mehr hören kann) und „große erfolgreiche Menschen“ darauf pochen. Denn ohne Ziel, kein Erfolg und ohne Erfolg kein Geld usw.

Ja, ich gestehe, ich finde auch das Ziele wichtig sind. Denn wenn du an einen fremden Ort musst, dann gibst du ja auch ein Ziel in dein Navigerät ein oder du kaufst ein Ticket für Zug oder Flieger, wo genau offensichtlich wird, wo du hinwillst, oder? Also, ich finde sie deshalb wichtig, weil ein Ziel uns eine Richtung vorgibt.

Doch es gibt einen wichtigen Punkt, der alles damit ins wanken bringt. Der macht jedoch ganz explizit den Unterschied aus. Wir Menschen sind ALLE unterschiedlich.

Möööööö, wirst du dir denken, dass weiß ich doch! Ja, dass glaube ich dir, doch mal ganz ehrlich, wie oft vergisst du es oder auch ich? Wir vergessen es genau zu den Zeitpunkten, wo wir

uns fragen: „Warum ist jetzt der XY so erfolgreich und ich nicht?  Warum hat die soviel Kohle und ich nicht?

Tja, es ist ebenso, wenn ich für mich Strategien einsetze, die nicht für passen, dann funzt es eben auch nicht. Also wird es sinnvoller sein, seine Strategie zu hinterfragen und nicht warum der andere was hat, was ich auch will, nur eben nicht rankommen, obwohl ich doch alles genauso nachmache.

Es ist wichtig, in dem Augenblick sich bewusst zu werden, nicht ICH bin falsch oder nicht richtig, sondern die Art und Weise wie ich mein Ziel angehe und deswegen keine Ergebnisse bekomme.

Deswegen ist es eben immer wichtig, erst mal zu wissen, wer bin ich denn, wie ticke ich und was brauche ich?

Ich bin z.B. ein prozessorientierter Mensch, das bedeutet, für mich ist immer der Weg das Ziel, dass Ziel an sich eher unwichtig. Denn wenn ich am Ziel war, war dieses Ziel für mich oft gar nicht mehr wichtig. In meiner Jugend (ja lang ist es her) war mein Ziel in meiner Handballzeit, deutscher Meister mit meiner Mannschaft zu werden. Ich trainierte für mich wie eine Blöde (ich kann es echt nicht anders ausdrücken) auch außerhalb der offiziellen Trainingszeiten. Auf dem Weg zu diesem Titel, war es mir einfach wichtiger die Zeit zu nutzen bestimmte Techniken zu verfeinern, meine Kondition zu stärken und für jeden kleinen Erfolg habe ich mich schon sehr gefreut. Als prozessorientierter Mensch genießt du eher jeden Schritt. Dur siehst damit, wie sich durch jede Handlung und durch jeden Schritt, dein Weg vor dir entfaltet und weiter eröffnet. Du setzt klare Schritte, Step by Step. Du merkst, es macht dir sehr viel Spaß etwas zu erschaffen und wenn du es erreicht hast, dann ist es auf einmal langweilig? Ja, genauso ging es mir. Wir wurden damals Vieze deutscher Meister, ok. Super und ich bin aus dem Verein raus. Es war mit egal ob erster oder zweiter, es war für mich nicht wichtig, ich aber tatsächlich sieben Tore geworfen im entsprechenden Spiel, ich wusste, ich war sehr gut gewesen und that`s it!

Es ist völlig in Ordnung, wenn es dann „langweilig“ ist dein Ziel, dass du erreicht (ich fast) hast. Du hast deswegen keine Blockaden oder sonst was. Du musst mit deinen Zielen nur anders damit umgehen.

Für dich ist als prozessorientierter Mensch einfach wichtig, nimm ein Ziel immer als eine Richtung. Dann setzt du dir einen Schritt für Schritt Plan auf, mit dem Fokus auf die einzelnen Schritte und dann kommst du auf jeden Fall an deinem Ziel an. Deine Erfolge, Resultate und Ergebnisse, zeigen sich dir auf deine Art. Ganz bestimmt.

Gehörst du eher zu den ergebnisorientierten Menschen, dann wird dich der Weg null Komma null interessieren. Für dich wird einzig und allein wichtig sein, das Ziel zu erreichen. Und nur das wird für dich zählen. Wenn du zu diesen Menschen gehörst, dann wirst du auf deinem Weg, die Zwischenstationen oder Schritte nicht genießen können. Auch den Weg findest du nicht gerade prickelnd. Du rastest und flippst viel mehr in Emotionen aus, wenn du deine Ziele erreichst, was natürlich bisserl doof ist, wenn der Weg bei großen Zielen, wie z.B. in eine neue berufliche Richtung zu gehen, länger dauern kann.

Dann kann es dir aber helfen, auf deinem Weg die Zwischenziele einzubauen. Step by Step. Einfach, damit du dir selber das Gefühl geben kannst, es dauert nicht ewig, bis du etwas Spürbares oder sichtbares erreichst. Dadurch motivierst du dich auch mehr.

Beide Typen konnte ich bei der Aufgabe des Visionsboards in meinen Gruppen erleben. Die prozessorientierten Teilnehmer lieben es ein solches Board zu erstellen. Sie suchen mit Hingabe Fotos aus, suchen Texte dazu oder notieren ihre eigenen Gedanken und Impulse.

Die zielorientierten Teilnehmer hatten erst mal keine Lust, sahen keinen Sinn darin oder machten schlichtweg keines. Sie haben dann zwar ein schlechtes Gewissen…oder malträtieren sich mit Gedanken wie: „Manno, wie soll mein Erfolg kommen oder ich mein Ziel erreichen, wenn ich kein Visionsboard mache!?…“ Sie würden am liebsten nur Bilder rausreißen und irgendwo hin kleben oder legen. Kann man auch machen 😊

Klar, es gibt auch hier die Mischformen. Ich habe mich auch über die Jahre (ja, ja Jahre) hinweg verändert und bin eine Mischform geworden, allerdings immer noch mit dem Schwerpunkt Prozessorientiert. Je mehr wir zu einem Pol hintendieren, der wird auch immer im Vordergrund sein.

Na? Hat es bei dir jetzt schon gerattert, welcher Typ du jetzt mehr bist?

Mir geht es darum, mal wieder einen Durchbruch in deinem Gehirn zu schaffen. Wenn du verstehst wie du tickst, dann kannst du dich auch besser annehmen und du lässt dich durch die Parolen im Außen nicht verunsichern. So wie es viele Wege nach Rom gibt, gibt es eben auch nicht den „einzig wahren Weg zu deinem Ziel“, so ist es einfach. Es gibt deinen Weg und es gibt meinen Weg. Eben unterschiedlich.