Das Preisschild auf dem Teller …
… war nicht das Problem
Ich sage ja schon lange, dass ich bei manchen Menschen unglaublich gerne einmal eine Woche lang wohnen würde. Nicht, weil ich sie kontrollieren möchte oder weil ich wissen will, was sie morgens um sieben in ihrer Küche machen. Sondern, weil ich glaube, dass ich in so einer Woche wahrscheinlich mehr darüber erfahren würde, wie ihr Leben tatsächlich funktioniert, als in vielen Gesprächen.
Denn wenn wir etwas erzählen, dann erzählen wir ja nie nur das, was vorgefallen ist. Wir erzählen gleichzeitig schon unsere Sicht darauf, unsere Erklärung dazu, warum der andere schwierig war, warum wir selbst so reagieren mussten, warum etwas nicht anders ging und warum wir an einer Stelle auch gar keine andere Möglichkeit hatten. Meinen wir.
Das ist vollkommen normal, weil wir Menschen unser Leben eben nicht neutral erzählen. Wir erzählen immer durch unsere eigene Brille.
Im Alltag sehe ich dagegen diese winzigen Momente, und genau die finde ich wahnsinnig spannend. Da sehe ich, wie aus etwas, das erst einmal einfach nur da ist, innerhalb von Sekunden Spannung entsteht, wie jemand Schuld verteilt, wie jemand die Stimmung eines anderen übernimmt oder wie aus einer Kleinigkeit auf einmal eine komplette Beziehungsgeschichte wird.
Und genau von so einem Tag handelt mein Beitrag und was sich da alles zeigt. Ein riesiger Fundus.
Ich war auf einer Beerdigung und bin erst einmal zu spät gekommen, was natürlich schon einmal hervorragend angefangen hat. 😅
Einfach, weil ich mein neues Auto vollkommen unterschätzt habe. Die Anzeige sagte mir, dass ich noch ungefähr 90 Kilometer fahren kann, mein Navi sagte 45 Kilometer bis zum Ziel und damit war für mich die Sache klar: Das reicht locker.
Was ich irgendwie nicht bedacht hatte, war, dass mein neues Auto deutlich mehr PS hat als mein altes und offenbar auch entsprechend mehr Durst. Ungefähr so wie ein Wasserbüffel.
Während ich also zu diesem Naturfriedhof gefahren bin, der zusätzlich so schlecht ausgeschildert war, dass man fast glauben konnte, er möchte gar nicht gefunden werden, sank meine Tankanzeige schneller, als mir lieb war. Ich stand vor der Frage, ob ich jetzt zuerst tanken fahre und damit ziemlich sicher noch später ankomme oder ob ich direkt zum Friedhof fahre und danach möglicherweise dort stehe und nicht mehr wegkomme.
Telefonisch hatte ich schon Bescheid gegeben, dass bitte niemand auf mich warten soll, als ich angerufen wurde und mir gesagt wurde: „Wir warten auf dich, fahr einfach her, danach bringen wir dich zu einer Tankstelle.“
Also bin ich hingefahren, ungefähr fünf Minuten zu spät angekommen, ausgestiegen und habe mich sinngemäß mit den Worten vorgestellt: „Hallo, ich bin Claudia, die einfach zu spät kommt.“
Und damit war es für mich erledigt.
Ich habe mich nicht noch zwanzigmal entschuldigt und auch nicht angefangen, mich innerlich dafür fertigzumachen, zu geißeln oder den anderen erst einmal beweisen zu wollen, dass ich normalerweise ein zuverlässiger Mensch bin.
Ich war zu spät und Punkt. Das war einfach das, was in diesem Moment war.
Und genau da beginnt schon das Thema, über das ich heute schreiben möchte, denn ich sage etwas, bei dem wahrscheinlich sehr viele Menschen erst einmal aufschreien und mir das Gegenteil beweisen wollen:
In Wahrheit gibt es keine Probleme. Es gibt das, was ist, und dann gibt es das, was wir daraus machen.
Warum wir aus vielem ein Problem machen
Nach dieser Beerdigung konnte ich innerhalb weniger Stunden ziemlich aufmerksam beobachten, was ich damit meine.
Da war zum Beispiel ein Mensch, der sehr deutlich gezeigt hat, dass ihm einiges nicht passt, dass er mit bestimmten Dingen nicht einverstanden ist und manches seiner Meinung nach anders hätte laufen müssen. Das wurde nicht unbedingt in einem offenen Gespräch ausgesprochen, aber man musste nun auch kein besonders feinfühliger Mensch sein, um zu merken, was da los war.
Auf ganz normale Fragen kamen einsilbige oder ziemlich schroffe Antworten. Als zum Beispiel gesagt wurde: „Oh, du bekommst ja langsam auch graue Haare.“ Kam ein einsilbiges „Ja“, wie auch auf andere Fragen, bei dem Versuch eines Gespräches.
Natürlich ist das eine Botschaft. Und natürlich verändert ein Mensch, der sich so verhält, die Atmosphäre in einem Raum.
Ich möchte also gar nicht so tun, als müsste man nur besonders bewusst sein und dann würde man nichts mehr davon wahrnehmen. Das wäre ja Quatsch. Natürlich spürt man, wenn jemand auf Krawall gebürstet ist, wenn da Wut, Ablehnung, Rückzug oder Vorwurf im Raum stehen.
Die viel spannendere Frage ist für mich aber: Was mache ich jetzt mit dem, was ich wahrnehme?
Denn ich kann sehr wohl merken, dass jemand mit etwas nicht einverstanden ist und dieser Mensch das auch deutlich zeigen möchte, ohne daraus automatisch meine Aufgabe zu machen. Eine andere Frau erzählte mir zum Beispiel, wie sehr sie diese Stimmung im Auto vorher heruntergezogen hatte, weil auf Fragen kaum etwas zurückkam und die ganze Fahrt wohl ziemlich bedrückt war.
Und ich habe sie gefragt: Warum?
Nicht weil ich nicht verstanden hätte, dass sie die Stimmung wahrgenommen hat, sondern weil ich nicht verstanden habe, warum sie daraus ihre eigene Stimmung gemacht hat. Wenn jemand nicht reden möchte oder demonstrativ zeigt, dass ihm einiges nicht passt, dann kann ich das doch erst einmal stehen lassen. Dann kann ich mit den anderen reden, lachen oder mich über etwas unterhalten, ohne den Menschen auszuschließen und ohne gleichzeitig seine Stimmung übernehmen zu müssen.
Genau das tun wir zu 95 % nicht.
Wir beginnen sofort, zu überlegen, was mit dem anderen los ist, warum er so reagiert, was wir jetzt vielleicht sagen müssten, ob wir etwas falsch gemacht haben, ob wir den Menschen aufmuntern sollten oder ob wir uns lieber etwas zurückhalten, damit es nicht noch schlimmer wird. Tja, und ehe wir uns versehen, hat der innere Zustand eines anderen Menschen plötzlich unseren eigenen übernommen.
Ich kenne das übrigens sehr gut von früher.
Mein Stiefvater konnte auf einem Geburtstag sitzen und eine derartige Fresse ziehen, dass nach einer Weile der ganze Raum leiser wurde. Vorher wurde gelacht und geredet, alle waren ausgelassen, und irgendwann hatten sich die Menschen unbewusst seiner Stimmung angepasst. Keiner traute sich mehr etwas. Er musste dafür gar nichts sagen: „Jetzt hört bitte alle auf zu lachen.“
Seine Ausstrahlung hat gereicht, und wir haben den Rest gemacht. Was für eine Macht hat man hier zugelassen, ver-rückt.
Genau das ist für mich heute der Unterschied. Ich darf sehr wohl merken, dass jemand schlecht drauf ist, dass jemand sauer ist oder mir jemand mit seiner Art sogar ganz bewusst etwas zeigen möchte. Aber ich muss deshalb nicht meinen eigenen Zustand verlassen und aus der Stimmung eines anderen mein Problem machen, geschweige denn darauf einsteigen.
Nach dieser Beerdigung konnte ich innerhalb weniger Stunden ziemlich aufmerksam beobachten, was ich damit meine.
Da war zum Beispiel ein Mensch, der sehr deutlich gezeigt hat, dass ihm einiges nicht passt, dass er mit bestimmten Dingen nicht einverstanden ist und manches seiner Meinung nach anders hätte laufen müssen. Das wurde nicht unbedingt in einem offenen Gespräch ausgesprochen, aber man musste nun auch kein besonders feinfühliger Mensch sein, um zu merken, was da los war.
Auf ganz normale Fragen kamen einsilbige oder ziemlich schroffe Antworten. Als zum Beispiel gesagt wurde: „Oh, du bekommst ja langsam auch graue Haare.“ Kam ein einsilbiges „Ja“, wie auch auf andere Fragen, bei dem Versuch eines Gespräches.
Natürlich ist das eine Botschaft. Und natürlich verändert ein Mensch, der sich so verhält, die Atmosphäre in einem Raum.
Ich möchte also gar nicht so tun, als müsste man nur besonders bewusst sein und dann würde man nichts mehr davon wahrnehmen. Das wäre ja Quatsch. Natürlich spürt man, wenn jemand auf Krawall gebürstet ist, wenn da Wut, Ablehnung, Rückzug oder Vorwurf im Raum stehen.
Die viel spannendere Frage ist für mich aber: Was mache ich jetzt mit dem, was ich wahrnehme?
Denn ich kann sehr wohl merken, dass jemand mit etwas nicht einverstanden ist und dieser Mensch das auch deutlich zeigen möchte, ohne daraus automatisch meine Aufgabe zu machen. Eine andere Frau erzählte mir zum Beispiel, wie sehr sie diese Stimmung im Auto vorher heruntergezogen hatte, weil auf Fragen kaum etwas zurückkam und die ganze Fahrt wohl ziemlich bedrückt war.
Und ich habe sie gefragt: Warum?
Nicht weil ich nicht verstanden hätte, dass sie die Stimmung wahrgenommen hat, sondern weil ich nicht verstanden habe, warum sie daraus ihre eigene Stimmung gemacht hat. Wenn jemand nicht reden möchte oder demonstrativ zeigt, dass ihm einiges nicht passt, dann kann ich das doch erst einmal stehen lassen. Dann kann ich mit den anderen reden, lachen oder mich über etwas unterhalten, ohne den Menschen auszuschließen und ohne gleichzeitig seine Stimmung übernehmen zu müssen.
Genau das tun wir zu 95 % nicht.
Wir beginnen sofort, zu überlegen, was mit dem anderen los ist, warum er so reagiert, was wir jetzt vielleicht sagen müssten, ob wir etwas falsch gemacht haben, ob wir den Menschen aufmuntern sollten oder ob wir uns lieber etwas zurückhalten, damit es nicht noch schlimmer wird. Tja, und ehe wir uns versehen, hat der innere Zustand eines anderen Menschen plötzlich unseren eigenen übernommen.
Ich kenne das übrigens sehr gut von früher.
Mein Stiefvater konnte auf einem Geburtstag sitzen und eine derartige Fresse ziehen, dass nach einer Weile der ganze Raum leiser wurde. Vorher wurde gelacht und geredet, alle waren ausgelassen, und irgendwann hatten sich die Menschen unbewusst seiner Stimmung angepasst. Keiner traute sich mehr etwas. Er musste dafür gar nichts sagen: „Jetzt hört bitte alle auf zu lachen.“
Seine Ausstrahlung hat gereicht, und wir haben den Rest gemacht. Was für eine Macht.
Genau das ist für mich heute der Unterschied. Ich darf sehr wohl merken, dass jemand schlecht drauf ist, dass jemand sauer ist oder mir jemand mit seiner Art sogar ganz bewusst etwas zeigen möchte. Aber ich muss deshalb nicht meinen eigenen Zustand verlassen und aus der Stimmung eines anderen mein Problem machen, geschweige denn darauf einsteigen.
Später konnte ich dieselbe Dynamik noch einmal in einer völlig banalen Situation beobachten.
Es waren Teller gekauft worden, und auf diesen Tellern klebten noch Preisaufkleber. Mehr war erst einmal nicht passiert. Da lagen die abgespülten Teller zum Abtrocknen und der Herr des Hauses bemerkte zu seiner Frau: „Da kleben ja noch die Preisschilder drauf!“
Wie hätte es leicht gehen können? Er sieht das und macht sie einfach ab, um sie anschließend benutzen zu können.
Aber innerhalb kürzester Zeit entstand daraus etwas zwischen zwei Menschen, weil sofort die Frage kam, warum die Aufkleber noch dran sind, wer die Teller hingestellt hat und wer offenbar nicht daran gedacht hatte, diese Preisschilder wegzumachen.
Und da dachte ich: Der Aufkleber ist nicht das Problem. Der Aufkleber klebt einfach auf dem Teller. Das Problem entsteht erst durch das, was wir daraus machen.
Später dasselbe mit einem unordentlichen Kofferraum. Auch ein unordentlicher Kofferraum ist erst einmal nichts anderes als ein unordentlicher Kofferraum, und wenn er jemanden stört, kann man ihn aufräumen. Man kann aber natürlich auch sofort jemanden dafür verantwortlich machen, sich darüber aufregen, warum der andere das gemacht hat, warum etwas nicht so geblieben ist, wie man es gerne gehabt hätte, und plötzlich ist aus einem Kofferraum eine komplette Beziehungsgeschichte geworden.
Es gibt das, was ist, und dann gibt es unseren Widerstand
Ich finde das deshalb so spannend, weil wir ständig sagen, unser Leben sei schwierig.
Aber ist das Leben tatsächlich schwierig oder machen wir es an vielen Stellen schwierig, weil wir nicht gelernt haben, mit dem umzugehen, was gerade ist?
Damit meine ich überhaupt nicht, dass es keine Situationen gibt, die uns wehtun, uns erschüttern oder unser ganzes Leben verändern können. Natürlich gibt es Trauer, Verlust, Angst, Wut, Enttäuschung und Situationen, in denen wir erst einmal überhaupt nicht wissen, wie es weitergehen soll. Aber selbst dann bleibt für mich diese eine Frage bestehen: Was ist gerade wirklich da und was füge ich noch zusätzlich hinzu?
Denn häufig kommt zu dem, was sowieso schon weh tut, noch unser Widerstand oder die Abtrennung. Wir denken, dass etwas nicht so sein dürfte, dass ein Mensch anders reagieren müsste, dass unser Leben anders aussehen sollte oder wir selbst anders sein müssten, damit endlich alles in Ordnung wäre.
Und genau an dieser Stelle entsteht oft das, was wir Problem nennen.
Wir haben nie wirklich gelernt, mit dem zu sein, was ist. Wir haben viel eher gelernt, sofort zu bewerten, einzuordnen und zu entscheiden, ob etwas richtig oder falsch, angenehm oder unangenehm, erwünscht oder unerwünscht ist, und wenn etwas unerwünscht ist, glauben wir meistens auch sofort, dass es weg muss.
Viele Menschen haben sogar gelernt, dass sie selbst das Problem sind. Vielleicht warst du als Kind zu laut, zu wild, zu empfindlich, zu ruhig oder einfach irgendwie anders, als die Erwachsenen um dich herum dich gerne gehabt hätten, damit du in ihren Tag und ihr Leben hineinpasst. Vielleicht wurde dir, wie mir, direkt gesagt, dass du dich anders verhalten sollst, oder du hast einfach immer wieder gespürt, dass du so, wie du bist, nicht ganz richtig, nicht liebenswert bist.
Wenn ein Kind so etwas oft genug erlebt, beginnt es, nicht nur bestimmte Situationen als problematisch zu erleben, sondern sich selbst. Daraus entsteht dann ein Erwachsener, der ständig etwas korrigieren möchte: sich selbst, andere Menschen, Beziehungen, Stimmungen und am besten irgendwann das ganze Leben, auch das der anderen.
Vielleicht ist genau deshalb die Vorstellung, dass es ein Leben ohne Probleme geben könnte, für viele Menschen so absurd. Probleme sind für uns normal, wir reden darüber, lösen sie, analysieren sie, erwarten sie und manchmal fühlen wir uns fast ein bisschen komisch, wenn gerade keines da ist, weil Ruhe für viele Menschen ungewohnter ist als Drama. Dabei könnte man an so vielen Stellen etwas völlig anderes üben.
Nicht alles schönzureden und auch nicht so zu tun, als wäre einem plötzlich alles egal, sondern einen Moment lang aufzuhören, sofort etwas aus dem zu machen, was gerade passiert. Einfach einmal schauen, was tatsächlich da ist. Sitzt da ein Mensch, der ganz offensichtlich sauer ist und möchte, dass es auch jeder merkt, und dann darf das erst einmal so sein. Dann klebt da auf einem Teller ein Preisaufkleber, und der darf auch erst einmal da sein, bis jemand ihn abmacht. Vielleicht ist ein Kofferraum unordentlich, jemand ist enttäuscht von dir oder versteht dich falsch, und vielleicht merkst du sogar, dass eine Beziehung nicht mehr zu dir passt oder du in einer bestimmten Rolle nicht mehr weiterleben möchtest.
Das ist genau erst einmal die Wahrheit dieses Moments, und von dort aus kannst du schauen, was du damit tun möchtest. Das ist für mich etwas vollkommen anderes, als sofort ein Problem daraus zu machen.
Denn sobald ich nicht mehr glaube, jeden Menschen, jede Stimmung und jede Situation irgendwie regulieren zu müssen, bleibt unglaublich viel Energie bei mir. Dann darf jemand schlecht drauf sein, ohne dass ich innerlich mitgehen muss, und jemand darf mich falsch verstehen, ohne dass ich mich eine Stunde lang erklären muss. Es darf etwas anders laufen, als ich es geplant hatte, ohne dass daraus sofort Drama werden muss, und ich darf eine Entscheidung treffen, obwohl ich weiß, dass jemand anderes sie wahrscheinlich nicht besonders toll finden wird.
Genau das ist eine der größten Formen von innerer Freiheit. Nicht dass immer alles angenehm ist und auch nicht, dass plötzlich nichts mehr wehtut, sondern dass ich nicht mehr aus allem, was mir nicht gefällt, automatisch ein Problem verursache.
Wir machen uns unser Leben an vielen Stellen schwerer, als es sein müsste, einfach weil wir es so gelernt haben. Wir haben gelernt, zu reagieren, uns einzumischen, zu bewerten, uns verantwortlich zu fühlen und innerlich gegen das anzukämpfen, was in diesem Moment ohnehin schon da ist. Ein anderes Leben, beginnt allerdings genau dort, wo du das einmal bemerkst, nicht irgendwann bei einem riesigen Lebensthema. Sondern genau beim nächsten Menschen, der eine Fresse zieht, bei der nächsten Situation, die anders läuft als geplant, oder eben beim nächsten Preisschild auf einem Teller.
Das ist übrigens etwas, was du in meinen Räumen und ganz besonders auch in meinem Retreat wunderbar üben kannst: nicht Situationen immer sofort verändern, bewerten oder zu einem Problem machen zu müssen, sondern erst einmal bei dir zu bleiben und das da sein zu lassen, was gerade da ist. Denn je mehr du das wirklich erfährst und nicht nur verstehst, desto weniger muss das Leben sich ständig anders verhalten, damit es dir gut geht.
Und ausgerechnet diese ganz banalen Beobachtungen der letzten Tage haben mir übrigens noch einen ziemlich begeisterten Impuls für mein Herbstretreat gegeben. Ich möchte dort noch mehr echtes Leben mit hineinnehmen und dieses Mal ganz bewusst auch einen aktiven Teil gestalten. Denn ich merke immer wieder, dass sich unsere Konditionierungen im Tun viel deutlicher zeigen als dann, wenn wir zusammensitzen und wunderbar darüber sprechen können, was wir alles schon verstanden haben. 😅 Genau diese Momente möchte ich mit euch nutzen, um hinzuschauen, was tatsächlich passiert, wenn wir nicht nur über uns erzählen. Wenn du Lust hast, dich auf diese Art einmal ganz anders kennenzulernen, findest du hier alle Informationen zu meinem Herbstretreat.
Ein Teil meiner Angebote
Einzelstunde (90 Minuten) – für klare Impulse, wenn du (noch) keinen Prozess willst, aber spürst, dass etwas in dir bereit ist.
Metamorphosis-Räume – für eine langfristige Begleitung über mehrere Monate.
Meine Bücher: Wenn du erwachst und es erst später bemerkst und Beziehung ist das Gegenteil von dem, was du denkst
- Das Preisschild auf dem Teller - 24. August 2026
- Dein Leben ist so leicht, wie du leicht bist - 17. August 2026
- Wie sieben Jungs aus Südkorea Menschen zum Leuchten bringen - 28. Juli 2026
