64archetypische Energien und ihre Botschaften

Archetypen 1 – 12

Jeder Schatten von uns ist wie ein Stück Kohle, durch deine Hin- und Zuwendung, gestaltest du einen Diamanten mit all seiner Schönheit.

Egal, ob ein Schatten schwer zu fassen und in einigen Situationen auch hinterhältig sein kann – vergiss nie, er ist auch heilig, wenn du lernst ihn anzunehmen. Deine Haltung, die du deinem Leiden gegenüber einnimmst, entscheidet letztlich darüber, ob dein Schatten dir und der Menschheit dient oder nicht.

 

Kontemplation ist einer der sanftesten und machtvollsten Wege, um eine tiefe Transformation in deinem Leben anzustoßen.
Die Fragen, ganz einfach gestellt, sollen dich dabei unterstützen, deine Erkenntnisse mithilfe einfacher Handlungsvorschläge in dein Leben zu integrieren.
Die Handlungsvorschläge zu den 64 archetypischen Energien kommen Stück für Stück in den Mitgliederbereich.
Hier erst einmal die Fragen, stelle sie dir, wenn du ein schmerzliches, unangenehmes oder „verbotenes“ Gefühl wahrnimmst:
Schiebst du das Gefühl weg?
Beurteilst du es?
Fühlst du dich als Opfer?
Gibst du jemand anderem die Schuld?
Kannst du es einfach annehmen, wie es ist?
Kannst du zulassen, es vollständig zu fühlen – es mit offenem Herzen durch dich hindurchfließen zu lassen? Dein Gefühl zu fühlen ohne Gedanken dazu?
Kannst du dich vertrauensvoll darauf einlassen und einfach nur atmen – da, wo du es in deinem Körper fühlst?

 

 

 

Die Genialität der Frische ist etwas in die Welt zu bringen, das niemand zuvor je gesehen hat.

Gabe: Frische
Schatten: Dumpfheit
Siddhi: Schönheit

Fragen zur Kontemplation:

Stellst du häufiger fest, dass du bestimmte Gefühle bewertest und versuchst, sie zu analysieren oder loszuwerden? Wie wirkt sich das auf deinen Körper aus?

Welches Gefühl versuchst du aufgrund seiner Schwere am meisten wegzuschieben?

Finde eine Möglichkeit, dir dieses Gefühl und seinen Ausdruck heute zu erlauben. Schreibe darüber in deinem Notizbuch, erzähle jemandem, dem du vertraust davon, höre ein Lied oder schau dir einen Film an, in denen dieses Gefühl unterdrückt wird. 

Welche einfach Tat, würde heute mehr Schönheit in dein Leben bringen.

Je mehr du in Kontakt mit deinem Einssein mit allen Lebewesen kommst, umso stärker wirst du deine Einzigartigkeit wahrnehmen, speziell im Ausdruck deiner Kreativität.

Gabe: Ausrichtung
Schatten: Entwurzelung
Siddhi: Einheit

Fragen zur Kontemplation:

Fühlst du dich verloren, allein oder neben der Spur?

Oder versuchst du ständig, dein Leben zu kontrollieren, festzulegen oder gar zu reglementieren?

Wann hast du zum letzten Mal ein tiefes Gefühl von Einheit verspürt – so als wärst du im Fluss und mit allem Lebendigen verbunden? Wo warst du da? Mit wem warst du da zusammen?

Versuche heute einmal auf einfache Weise, in dieses Gefühl zu kommen. Verbringe Zeit in der Natur. Singe, tanze oder lache mit anderen. Gehe an deine Lieblingsorte und nimm alles in dich auf.

Ganz gleich wer, was oder wo du bist – wenn du nicht ständig Grenzen überschreitest, stirbst du einen langsamen Tod.

Gabe: Innovation
Schatten: Chaos
Siddhi: Unschuld

Fragen zur Kontemplation:

Fühlt sich dein Leben häufig untergeordnet und chaotisch an oder versuchst du zwanghaft alles unter Kontrolle zu haben?

Wie reagierst du beziehungsweise, wie reagiert dein Körper auf Chaos?

Hast du Angst vor einem Wandel im Inneren oder im Außen?

Was würdest du anders machen, wenn du dich mit dem Unbekannten anfreunden würdest, anstatt in den Widerstand zu gehen?

Erinnere dich zurück an eine Zeit in deinem Leben, in der du dich unschuldig und wie ein Kind gefühlt hast?

Welches neue Abenteuer erwartet dich?

Welcher Bereich deines Lebens schreit nach Innovation?

Wahres Verstehen liegt außerhalb der Domäne des Verstands. Vergebe anderen und dir.

Gabe: Verständnis
Schatten: Intoleranz
Siddhi: Vergebung

Fragen zur Kontemplation:

Neigst du dazu, zu viel zu denken und die Dinge zu zerpflücken? Fühlst du dich manchmal wie gelähmt, weil du unentschieden bist?

Gibt es bestimmte Dinge, Situationen und Menschen, bei denen du das Gefühl hast, dass du sie unbedingt verstehen musst, weil du dich sonst nicht entspannen kannst?

In welchen Situationen stellst du fest, dass du anderen gegenüber intolerant bist? Kannst du dir selbst (und anderen) vergeben, dass du dein Herz verschlossen hast?

Denk zurück an einen Moment, in dem du wahres Verstehen gespürt hast oder wahre Vergebung?

Woran merkst du, ob du mit dem Herzen denkst? Setze dich mit der Frage in deinem Notizbuch auseinander.

Geduld hat mit Vertrauen zu tun. Wenn du dem Leben vertraust, wirst du ihm in jedem Moment vertrauen, selbst in den schwierigen. So bleibst du im Fluss.

Gabe: Geduld
Schatten: Ungeduld
Siddhi: Zeitlosigkeit

Fragen zur Kontemplation:

Wo in deinem Leben – und mit wem – erlebst du deine Ungeduld am stärksten?

Wenn du vollkommen auf das perfekte Timing des Lebens vertrauen würdest und dass nichts per Zufall geschieht, wie würden sich deine Gedanken, Gefühle, Einstellungen und Beziehungen ändern? Was würdest du anders machen – oder auch nicht?

Erinnere dich an das letzte Mal, an dem du ein Gefühl von Zeitlosigkeit erlebt hast? Wo warst du da?

Versuche am heutigen Tag einmal mehr zu SEIN und weniger zu hetzen (und dir weniger Sorgen zu machen!). Wenn ein unangenehmes Gefühl auftaucht, dann sage dir: „Ich heiße dieses Gefühl jetzt im Namen der gesamten Menschheit willkommen.

Emotionale Reife bedeutet, dass deine Bewusstheit trotz tiefer Gefühlszustände intakt bleibt.

Gabe: Diplomatie
Schatten: Konflikt
Siddhi: Frieden

Fragen zur Kontemplation:

Wie gehst du mit unangenehmen Gefühlen um? Versuchst du sie durch Frieden stiften zu vermeiden oder indem du überreagierst und Konflikte verschärfst?

Gibt es derzeit einen Konflikt in deinem Leben oder einen Ort, an dem du besonders in die Defensive gehst und dich hinter einem Schutzwall verschanzt?

Was befürchtest du könnte passieren, wenn du dich weniger stark bemühen würdest es bestimmten Menschen recht zu machen?

Wie kannst du mehr Verantwortung für deine Gefühle übernehmen und sie offener und ehrlicher auszudrücken?

In welchen Bereichen deines Lebens ist ein wenig mehr Diplomatie gefragt?

Suche dir eine einfache Möglichkeit, heute in deinem Leben Frieden zu stiften.

Wer wahrhaft führen will, muss vor allem zuhören können. Zuhören können ist eine schöne Kunst.

Gabe: Anleitung
Schatten: Spaltung
Siddhi: Tugend

Fragen zur Kontemplation:

Wohin – oder an wen – gibst du deine Macht ab?

Wer hat seine Macht an dich abgegeben? Ist es vielleicht an der zeit, sie zurückzugeben?

Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du versuchst mit Macht deine eigenen Vorstellungen durchzusetzen?

Wie würdest du der Welt am liebsten dienen?

Wo wird deine liebevolle Anleitung gerade am meisten gebraucht?

Denke an eine Person in deinem Leben, die eine bestärkende, mitfühlende und tugendhafte Führungspersönlichkeit war. Welche Eigenschaften hast du an dieser Person am meisten geschätzt? Wähle die Eigenschaft aus, die du heute bewusst in deine Art des Seins, Zuhörens und Handelns integrieren willst.

Bei Stil geht es um mehr als nur den äußeren Schein. Er ist der Wegbegleiter der Schöpfung selbst.

Gabe: Stil
Schatten: Mittelmäßigkeit
Siddhi: Vorzüglichkeit

Fragen zur Kontemplation:

Auf welche Weise hast du gelernt dich anzupassen, wie alle anderen zu sein?

Wo passt du dich immer noch an, auch wenn du insgeheim ausbrechen möchtest?

Was würdest du tun, wenn es dir egal wäre, was andere von dir denken? Gibt es ein Risiko, von dem du schon lange träumst, es einzugehen? Ein Risiko, das im Dienste einer Leidenschaft steht und bei dem du Angst hast zu versagen (oder erfolgreich zu sein)? Wovor genau hast du Angst?

Wo erhältst du Unterstützung und Ermutigung?

Wie kannst du deinen ganz eigenen kreativen Stil hervorlocken?

Vervollständige den Satz: „Wenn ich in meiner Vorzüglichkeit bin, bin ich…“ Wiederhole den Satz so oft du magst und schreibe, alles was dir einfällt, in dein Notizbuch.

All die kleinen Handlungen, die aus dem Herzen kommen, münden Stück für Stück in eine innere Bewegung, die irgendwann nicht mehr zu stoppen ist.

Gabe: Entschlossenheit
Schatten: Trägheit
Siddhi: Unbesiegbarkeit

Fragen zur Kontemplation:

Fühlst du dich häufig gefangen im Banalen, genauer gesagt versuchst du häufig ihm zu entkommen?

Wo wünschst du dir mehr Bewegung in deinem Leben? Wer oder was könnte dir helfen, die Trägheit zu durchbrechen und in Gang zu kommen?

Wenn du einen Traum aus den Augen verloren hast, dann finde drei Möglichkeiten, wie du dein Zeit mit Schönheit verbringen kannst. Bewege deinen Körper.

Wenn du, um jeden Preis versuchst Praktisches zu vermeiden, dann wähle drei einfache Aufgaben, die du heute erledigen willst, und entdecke die Magie darin.
Genieße es dich auszuruhen.

Wann hast du dich schon einmal unbesiegbar gefühlt? Schreibe es in dein Notizbuch. Was war da und was hast du erlebt – bzw. gemacht?

Sobald du einmal verstanden hast, dass du weder dein Name bist, noch deine Handlungen, Gefühle oder Meinungen, wird dir bewusst werden, dass die menschliche Natur viel größer und weiter ist als du jemals vermutet hast.

Gabe: Natürlichkeit
Schatten: Selbstsucht
Siddhi: Sein

Fragen zur Kontemplation:

Wo machst du Kompromisse oder verlierst dich selbst in anderen?

Wo bist du selbstbesessen hängst zu stark an einer Identität, einer Denkweise oder einem Handlungsmuster? 

Wo spielst du womöglich immer noch den Märtyrer? Wo musst du aufhören Kompromisse einzugehen?

Denk zurück an eine Zeit, in der du wahre Natürlichkeit erlebt hast und dich vollkommen wohl in deiner Haut fühltest. Was an dieser Situation hat die Natürlichkeit in dir bewirkt?

Auf welche Weise kannst du dein Selbstbild oder das Gefühl von Sein erweitern? Notiere dir Ideen hierzu in deinem Notizbuch.

Idealismus ist der ständige Fluss des archetypischen Gedächtnisses in die Welt der Formen.

Gabe: Idealismus
Schatten: Dunkelheit
Siddhi: Licht

Fragen zur Kontemplation:

Neigst du dazu, dich zu sehr in Fantasien zu verlieren oder deine Träume nicht ernst genug zu nehmen?

Gilt es womöglich deine Fantasievorstellung loszulassen, die dich abhält, dein jetziges Leben zu genießen?

Ist es vielleicht an der Zeit einen alten (eventuell, „verbotenen“ oder „unrealistischen“) Traum aus der Schublade zu holen und ihm Ausdruck zu verleihen?

Finde eine Art von Totem für die Qualität des Lichts, in dem die Energie eines deiner tiefsten Träume oder Ideale steckt. Finde eine Möglichkeit, es zu tragen oder ständig bei dir zu haben, damit du immer Zugriff auf diese Energie hast.

Unterscheiden zu können bedeutet, dass du in deinem Inneren spürst, was und wer in deinem Leben gut für dich ist.

Gabe: Unterscheidung
Schatten: Eitelkeit
Siddhi: Reinheit

Fragen zur Kontemplation:

Welche Masken trägst du im alltäglichen Leben? Was befürchtest du (oder hoffst?) du wird passieren, wenn du die Maske abnimmst?

Wie drückt sich dein inneres elitäres Selbst aus? Denkst du manchmal, du wärst weiter als andere? Behältst du diese Gedanken für dich oder kommen sie zuweilen mit einer gewissen Häme zum Ausdruck? Sei ehrlich.

Bist du gut im Unterscheiden? Weißt du, wer oder was gut für dich ist? Woher weißt du das?

Beginne dir zuzuhören, wenn du sprichst. Achte darauf, wie häufig dein reines Herz in dem ist, was du sagst. Wenn der Herzanteil fehlt, dann kann eine Form von Eitelkeit vorhanden sein, die dir nicht dienlich ist.